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Bilanz nach Handelsrecht - Lösung: Anlagengitter

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Bilanz nach Handelsrecht

Lösung: Anlagengitter

Das Grundstück ist kein abnutzbarer Vermögensgegenstand des Anlagevermögens und wird deshalb nicht planmäßig abgeschrieben.

Methode

Man beachte die Einschränkung: das Grundstück wird nicht planmäßig (!) abgeschrieben. Eine außerplanmäßige Abschreibung ist natürlich auch bei nicht abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens jederzeit (so z.B. in Katastrophenfällen) möglich.


Die erste Zeile „Grundstücke“ wird insofern nicht verändert, der Wert bleibt bei 300.000 €.

Der Fall ist bei den Bauten schon ein wenig diffiziler. So beträgt die Jahresabschreibung für das Jahr 2016 (letzte Spalte des Anlagengitters)

AB = Historische AK/HK·Abschreibungsprozentsatz

= (600.000 + 250.000)·0,03

= 25.500 €.

Die kumulierten Abschreibungen liegen bei

ABkum. = bisherige Abschreibungen + Abschreibung 2016

= Anzahl Jahre·Prozentsatz·historische AK/HK + 25.500

= 7·0,03·600 + 25.500

= 151.500 €.

Damit lautet der Restbuchwert am 31.12.2016 dann

RBW2016 = histor. AK/HK + Zugänge – kumulierte Abschreibungen

= 600.000 + 250.000 – 151.500

= 698.500 €.

Der Restbuchwert ein Jahr vorher, also Ende 2015, liegt bei

RBW2015 = histor. AK/HK – kumul. Abschreibungen

= 600.000 – 7·0,03·600.000

= 600.000 – 126.000

= 474.000 €.

Damit sieht der Anlagespiegel für das Jahr 2016 folgendermaßen aus:

Posten

Histor.

AK/HK

Zugänge

Abgänge

Um-

buchg.

Zuschr.

d. GJ

kum. AB

RBW

31.12.16

RBW

31.12.15

AB

16

Grdst.

300

-

-

-

-

-

300

300

-

Bauten

600

250

-

-

-

151,5

698,5

474

25,5