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Bilanz nach Handelsrecht - Lösung: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten

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Bilanz nach Handelsrecht

Lösung: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten

Sachverhalt 1

Bis zur Veräußerung waren die Anteile der GmbH Teil des notwendigen Betriebsvermögens der KG. Unter Finanzanlagen (§ 266 II A III 3 HGB) hat der Ausweis zu den Anschaffungskosten inklus. der Nebenkosten (§ 253 I, § 255 I HGB) zu erfolgen.

Fraglich ist, ob die Veräußerung der Anteile mit Wirkung zum 1.7.2009 die Voraussetzungen des § 6b X EStG erfüllt.

Die Anteile gehörten sechs Jahre lang ununterbrochen zum Betriebsvermögen der KG (Erwerb am 2.1.2006), § 6b IV Nr. 2 EStG. Insbes. findet keine Einschränkung statt, denn beide Gesellschafter waren in dieser Zeit beteiligt. Die KG ist keine Körperschaft oder Personenvereinigung i.S.d. § 6b X 1 EStG. Im Jahre 2015 wurden keine begünstigten Wirtschaftsgüter nach § 6b X EStG angeschafft. Es ist keine Übertragung möglich, die KG kann die aufgedeckten stillen Reserven nach § 6b X 5 EStG in eine Rücklage einstellen.

Methode

Dies erfolgt, wenn der Gewinn möglichst niedrig ausgewiesen werden soll. Wenn nicht, wird auf die Rücklage verzichtet.