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Bilanz nach Handelsrecht - Umsatzkostenverfahren

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Bilanz nach Handelsrecht

Umsatzkostenverfahren

Auch für das Umsatzkostenverfahren auf Teilkostenbasis legen wir die Zahlen aus dem bekannten Beispiel zugrunde.

Da dieses Verfahren ebenfalls auf Teilkostenbasis ist, werden die 220 verkauften Fahrräder ebenfalls mit 350 € bewertet (siehe Kalkulation weiter oben). Von den Umsatzerlösen von 660.000 € werden die sog. umsatzbezogenen Herstellkosten abgezogen, d.h. es werden zunächst nur solche Kosten als Aufwendungen zugelassen, die sich auf die abgesetzten Mengeneinheiten beziehen und nicht lediglich auf produzierte, aber nicht verkaufte. Die Differenz ist das Betriebsergebnis vom Umsatz. Danach werden sämtliche Gemeinkosten abgezogen, nämlich jene für Verwaltung und Vertrieb sowie jene für Material und für Fertigung.

Methode

Man erhält als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit dasselbe Ergebnis wie nach dem Gesamtkostenverfahren, weil dasselbe Mengengerüst unterstellt wurde.

Das Ergebnis hält die folgende Übersicht fest:

Gewinn- und Verlustrechnung nach UKV (Teilkostenbewertung)

Posten

Berechnung

Betrag

Umsatzerlöse

220·3.000

660.000

umsatzbezogene
Herstellkosten

220·350

77.000

Betriebsergebnis vom Umsatz

583.000

Vertriebskosten

25.000

Verwaltungskosten

25.000

Sonstige betriebliche Aufwendungen

50.000+240.000

290.000

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

243.000

GuV nach UKV auf Teilkostenbasis