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Finanzmanagement - Genusscheine

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Finanzmanagement

Genusscheine

Genussscheine haben Zwittercharakter zwischen Eigen- und Fremdkapital. Zunächst sind sie Gläubigerpapiere, die aber Teilrechte beinhalten, die üblicherweise nur Eigentümern zustehen wie bspw. (!)

  • Gewinnbeteiligung

  • Einräumung von Bezugsrechten

  • Einräumung von Umtauschrechten

  • Beteiligung an Nutzungsrechten.

Merke

Hier klicken zum AusklappenGenussscheine sind gesetzlich nicht geregelt und fallen in Deutschland sehr unterschiedlich aus.

Genussscheine können insofern äußerst unterschiedlich ausgestaltet sein, z.B. mit Bezug auf die

  • Bezugsgröße

    • Jahresüberschuss

    • Bilanzgewinn

    • Dividendensatz
       

  • Ausschüttung

    • Mindestausschüttung

    • Ausschüttungsbegrenzung bis Höchstbetrag

    • Zusatzausschüttung
       

  • Rang der Gewinnansprüche

    • vorrangig

    • gleichrangig

    • nachrangig.


Risiken, die man mit Genussscheinen verbindet, sind:

Das Ausschüttungsrisiko besteht deshalb, weil die Ausschüttung entfallen könnte, wenn das emittierende Unternehmen einen Verlust realisiert.

Ebenfalls oder alternativ hierzu könnte im Verlustfall die Rückzahlung des durch die Emission der Genussscheine aufgenommen Geldes reduziert oder gestrichen werden (Rückzahlungsrisiko).

Wenn das Genussrechtskapital nachrangig ist, so könnte im Fall der Insolvenz oder Liquidation des Unternehmens ein Haftungsrisiko bestehen. Der Inhaber des Genussscheins erhält sein eingesetztes nämlich in einem solchen Falle erst dann zurück, wenn alle vorrangigen Gläubiger befriedigt wurden.