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Lohnsteuer - Gleitender Härteausgleich

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Lohnsteuer

Gleitender Härteausgleich

Merke

Hier klicken zum AusklappenDer gleitende Härteausgleich ist durchzuführen, wenn 410 € <  x ≤ = 820 € mit x = Höhe der einkommensteuerpflichtigen Einkünfte, welche nicht der Lohnsteuer zu unterwerfen sind.

Der gleitende Härteausgleich soll bei nur geringfügig über der Grenze liegenden Einkünften zur vollen Besteuerung überleiten. Sofern entsprechende Nebeneinkünfte den Grenzwert von 410 € überschreiten, aber höchstens 820 € betragen, so wird der gleitende Härteausgleich angewandt. Es ist vom Einkommen jener Betrag abzuziehen, um den die Nebeneinkünfte niedriger als der Betrag von 820 € sind.

Es gilt also:

Härteausgleich = 820 - Nebeneinkünfte ohne Lohnsteuerabzug .

Beispiel

Hier klicken zum AusklappenDer 35-jährige Arbeitnehmer Glücksberg hat nicht dem Lohnsteuerabzug unterworfene Einkünfte von 490 €.

Der Härteausgleich berechnet sich wie folgt nach § 46 V und § 70 EStDV:

Höchstbetrag 820 €

abzgl. Nebeneinkünfte ohne Lohnsteuerabzug 490 €

= Härteausgleichsbetrag 330 €.

Damit erhält man steuerpflichtige Nebeneinkünfte von

Nebeneinkünfte ohne Lohnsteuerabzug 490 €

abzgl. Härteausgleichsbetrag 330 €

= steuerpflichtige Nebeneinkünfte 160 €.

Beispiel

Hier klicken zum AusklappenDer 33-jährige Arbeitnehmer Bülle hat nicht dem Lohnsteuerabzug unterworfene Einkünfte von 795 €.

Der Härteausgleich berechnet sich wie folgt nach § 46 V i.V.m. dem § 70 EStDV:

Höchstbetrag 820 €

abzgl. Nebeneinkünfte ohne Lohnsteuerabzug 795 €

= Härteausgleichsbetrag 25 €.

Damit erhält man steuerpflichtige Nebeneinkünfte von

Nebeneinkünfte ohne Lohnsteuerabzug 795 €

abzgl. Härteausgleichsbetrag 25 €

= steuerpflichtige Nebeneinkünfte 770 €.