Internationale Rechnungslegung

  1. Zweite Stufe
    Bilanzierung > Grundlegende Ansatzvorschriften > Zweite Stufe
    ... Kriterien zu überprüfen, nämlich Wahrscheinlichkeit und verlässliche Bewertung
  2. Wahrscheinlichkeit
    Bilanzierung > Grundlegende Ansatzvorschriften > Zweite Stufe > Wahrscheinlichkeit
    ... wirtschaftliche Nutzen muss mit einer Wahrscheinlichkeit (= Probability) von mindestens 50 % zufließen. Es müssen also mehr Gründe „für“ als „gegen“ den Zufluss sprechen. Die Trulla-AG erwirbt am 02.01.2016 eine Maschine im Werte von 200.000 €. In den folgenden Jahren sind folgende Zahlungen zu erwarten:a) 300.000 € mit Wahrscheinlichkeit von 70 %, 400.00€ mit Wahrscheinlichkeit von 30 %,b) 300.000 € mit Wahrscheinlichkeit von 20 %, -100.00€ mit Wahrscheinlichkeit ...
  3. Forschungs- und Entwicklungskosten
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Forschungs- und Entwicklungskosten
    ... Reliability sind aber auch erfüllt, denn die Wahrscheinlichkeit des Nutzenzuflusses liegt aufgrund der Patentanmeldung bei mehr als 50 %, die Aufwendungen können verlässlich geschätzt werden, sie liegen bei 3 000.000 €. Alsdann sind die postenspezifischen Kriterien der Entwicklungskosten zu prüfen. Technische Realisierbarkeit ist gegeben, denn die Entwicklung des Wirkstoffs verstößt nicht gegen Naturgesetze. Die Insulina AG hatte die Absicht der Fertigung, denn sie will die Entwicklung ...
  4. Außerplanmäßige Abschreibung
    Spezielle Vorschriften > Sachanlagen > Folgebewertung > Außerplanmäßige Abschreibung
    ... ist jener sichere Betrag, der einer unsicheren Wahrscheinlichkeitsverteilung von Einzahlungsüberschüssen gleich geschätzt wird. Die als „sicher geschätzten“ Zahlungen werden mit dem sicheren Zinssatz abgezinst. Hierbei ist wichtig, dass der Fair Value ein Marktwert ist. Er wird vom Absatzmarkt abgeleitet. Aus genau diesem Grunde werden die Verkaufskosten abgezogen. Der Nutzungswert hingegen wird nicht vom Markt bestimmt, sondern vielmehr unternehmensintern. Die Trulla-AG denkt über ...
  5. Aufgabe: Sicherheits-Äquivalent-Methode / Risiko-Zuschlagsmethode
    Spezielle Vorschriften > Sachanlagen > Aufgabe: Sicherheits-Äquivalent-Methode / Risiko-Zuschlagsmethode
    ... folgenden Zahlungen führt, wobei die einzelnen Wahrscheinlichkeiten jeweils mit angegeben sind: Wahrscheinlichkeiten Einzahlungen Auszahlungen 0,3 80.000 € 30.000 € 0,5 90.000 € 50.000 € 0,2 120.000 € 80.000 € Die Unternehmensleitung ist risikoscheu und möchte daher das Sicherheitsäquivalent berechnen und vermindert hierzu den Erwartungswert um 6 %. Der sichere Zinssatz liegt bei 4 %. a) Berechne ...
  6. Lösung: Sicherheits-Äquivalent-Methode / Risiko-Zuschlagsmethode
    Spezielle Vorschriften > Sachanlagen > Aufgabe: Sicherheits-Äquivalent-Methode / Risiko-Zuschlagsmethode > Lösung: Sicherheits-Äquivalent-Methode / Risiko-Zuschlagsmethode
    ... werden also 43.000 € erwartet, wenn man die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Einzahlungsüberschüsse mit beachtet. Der Sicherheits-Äquivalent-Betrag nach Abzug des Abschlags liegt damit bei Sicherheits-Äquivalent = Erwartungswert·(1 - Abschlag) = 43.000·(1 - 0,06) = 40.420 €. Dieser Betrag, der in der Zukunft liegt, muss nun noch mit dem Kalkulationszins abgezinst werden, man erhält 40.420/1,04 = 38.865,38 €. Dies ist der Nutzungswert nach der Sicherheits-Äquivalent-Methode. b) ...
  7. Aufgabe: Bewertung von Rückstellungen
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zu Bewertung > Aufgabe: Bewertung von Rückstellungen
    ... einem Abfluss von Ressourcen führen wird. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung hierfür lautet: Posten Szenario 1 Szenario 2 Szenario 3 Wahrscheinlichkeit 0,4 0,5 0,1 Betrag 10.000 20.000 30.000 Der relevante Zinssatz liegt bei 6 %. a) Wie wird die Rückstellung am Ende des Jahres 2009 bewertet?  b) Welche Bewertung erfolgt hingegen am Ende des Jahres 2010? Wie wird die Änderung in den Beträgen der Rückstellungen ...
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Berichterstattung

  1. Ratingverfahren
    Aktuelle Eigenkapitalrichtlinien für Banken > Ratingverfahren
    ... mathematisch-statistischen Verfahren die Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners, teilt diese dann in sog. Ratingklassen ein und kürzt sie mit Ratingcodes ab. Die Ratingagentur Moody´s würde z.B. mit „Aa1“ einen Schuldner als sehr gut bewerten, die Ratingagentur Standard & Poor´s hingegen würde ihn mit „AA+“ bewerten. Moody´s verwendet also Zahlen zur Abstufung, während Standard & Poor´s das Zeichen + oder – verwendet, um die Feinabstufung vorzunehmen. Bewertungskriterien ...
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