Bilanz nach Handelsrecht

  1. Maßgeblichkeit
    Grundlegendes > Maßgeblichkeit
    Wichtig ist schließlich der Zusammenhang zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. Einziger Zweck der Steuerbilanz ist es, die relevante Bemessungsgrundlage für die Steuerzahlung einer Unternehmung zu bemessen. Von daher ist oftmals die Intention eine andere als in der Handelsbilanz, wo es um andere Dinge geht, nämlich z.B. Information und Dokumentation. Der Zusammenhang zwischen den beiden ist durch die sog. Maßgeblichkeit geregelt nach § 5 I 1 EStG. Hiernach gilt, dass ...
  2. Realisationsprinzip
    Grundlegendes > Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung > Realisationsprinzip
    Video zum VorsichtsprinzipIm folgenden Video wird das Vorsichtsprinzip zusammenfassend erklärt, welches das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip unterscheidet:Das Video wird geladen...(vorsichtsprinzip)Das RealisationsprinzipDas Realisationsprinzip besagt, wie oben bereits erwähnt, dass Gewinne erst dann angesetzt werden dürfen, wenn sie realisiert sind. Sie gelten als realisiert bei Gefahrenübergang.Sehr wichtige Prinzipien für die Bewertung sind das Realisationsprinzip ...
  3. Abstrakte Passivierungsfähigkeit
    Bilanzierung > Abstrakte Bilanzierungsfähigkeit > Abstrakte Passivierungsfähigkeit
    Auf der Passivseite der Bilanz werden nach § 247 I HGB lediglich das Eigenkapital, die Schulden und die passivischen Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Was eine Schuld ist, wird durch den Passivierungsgrundsatz konkretisiert. Die abstrakte Passivierungsfähigkeit wiederum bedeutet:rechtliche Verpflichtungbilanzielle Greifbarkeitwirtschaftliche BelastungQuantifizierbarkeit.Bei der bilanziellen Greifbarkeit kommt es wiederum darauf an, dass eine Schuld einzeln ins Gewicht fällt und ...
  4. Passivierungsverbote
    Bilanzierung > Bilanzierungsverbote > Passivierungsverbote
    Auf der Passivseite der Bilanz existieren deutlich weniger Verbote der Aufnahme als auf der Aktivseite. § 249 II HGB redet davon, dass all jenes, was nicht in § 249 I HGB erwähnt ist, nicht Rückstellung sein darf. Insofern handelt es sich hier um ein explizites Passivierungsverbot.  
  5. Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital
    Das Video wird geladen...(bilanzierung-nach-handelsrecht-fremdkapital)LEHRZIELE:Bilanzierung und Bewertung von Verbindlichkeiten,Bilanzierung und Bewertung der Rückstellungen,Kenntnis konkreter Rückstellungen wie Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, Drohverlustrückstellung und Kulanzrückstellungen.Nicht zuletzt sollten Sie den Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten kennen. Beim Ansatz von Rückstellungen ist eine große Detailkenntnis ...
  6. Rückstellungen
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen
    Rückstellungen sind abschließend in § 249 HGB aufgelistet. Alles was Rückstellung sein muss oder sein darf, ist in § 249 I HGB erwähnt. § 249 II HGB bestimmt, dass „alles andere“, was nicht im Absatz I genannt ist, nicht Rückstellung sein darf.Man unterscheidet unterschiedliche Arten von RückstellungenRückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 I 1, 1. Alt. HGB)Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden ...
  7. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Arten von Rückstellungen > Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Bei Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten spricht mehr dafür als dagegen, dass es im folgenden Geschäftsjahr zu einer Auszahlung kommen wird. Nach dem Imparitätsprinzip, nach dem Verluste zu antizipieren sind (Gewinne jedoch nach dem Realisationsprinzip nicht) müssen diese Auszahlungen der Zukunft heute bereits als Verlust geltend gemacht werden. Beispiele für Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind:ProzessrückstellungenPensionsrückstellungenRückstellungen ...
  8. Drohverlustrückstellungen
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Arten von Rückstellungen > Drohverlustrückstellungen
    Es sind für die Bildung dieser speziellen Rückstellungen also zwei Punkte zu beachten, die in der vorliegenden Reihenfolge abgearbeitet werden müssen:schwebendes Geschäftdrohender Verlust daraus.Ein Geschäft wird als schwebend bezeichnet, wenn es beidseitig noch unerfüllt ist. Das heißt konkret, dass der Produzent noch nicht geliefert haben darf, und der Kunde noch nicht bezahlt haben darf, beide Ansprüche aus dem Kaufvertrag dürfen also noch nicht erfüllt ...
  9. Kulanzrückstellungen
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Arten von Rückstellungen > Kulanzrückstellungen
    Kulanzrückstellungen werden gebildet für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden (§ 249 I 2 Nr. 2 HGB).Die oben erwähnte Elektrik-AG aus vorigem Beispiel hat wie bereits erwähnt, eine Garantiezeit von einem Jahr vertraglich vereinbart. Die anderen Anbieter auf dem Markt bieten noch ein weiteres Jahr kostenlose Reparaturen an. Wie ist die Lage, wie ist zu buchen?Die Gewährleistungen mit rechtlicher Verpflichtung sind mit Ende der Garantiezeit ...
  10. Rückstellungen Instandhaltungsaufwendungen
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Arten von Rückstellungen > Rückstellungen Instandhaltungsaufwendungen
    Wenn im Geschäftsjahr unterlassene (!) Aufwendungen für Instandhaltungen innerhalb des folgenden Geschäftsjahres in den ersten drei Monaten nachgeholt werden, so liegt eine Passivierungspflicht hierfür vor, nämlich für Rückstellungen für unterlassene (!) Instandhaltungsaufwendungen.Die X-AG aus Lüne verzeichnet einen Schaden an einem Bagger im November 2016. Sie unterlässt es allerdings, die notwendige Reparatur noch im Jahre 2016 vorzunehmen; vielmehr ...
  11. Rückstellungen für Abraumbeseitigung
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Arten von Rückstellungen > Rückstellungen für Abraumbeseitigung
    Sollte eine Abraumbeseitigung die im laufenden Geschäftsjahr unterlassen wurde, im folgenden Geschäftsjahr nachgeholt werden, so ist hier eine Rückstellung zu bilden nach § 249 I, 2 Nr. 1, 2. Halbsatz HGB.  
  12. Pensionsrückstellungen
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Bewertung von Rückstellungen > Pensionsrückstellungen
    Es gibt drei Arten von Rückstellungen, die beim Ausweis eine Rolle spielen (§ 266 III B Nr. 1 - 3):PensionsrückstellungenSteuerrückstellungensonstige Rückstellungen.Bei Pensionsrückstellungen liegen Rückstellungen vor, weilder Grund der Verpflichtung unsicher ist oderdie Höhe unsicher ist.Pensionsrückstellungen werden handelsrechtlich wie üblich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt ...
  13. Andere langfristige Rückstellungen
    Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Rückstellungen > Bewertung von Rückstellungen > Andere langfristige Rückstellungen
    Rückstellungen müssen mit dem "nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag" angesetzt werden. Dies heißt, dass langfristige Rückstellungen abgezinst werden müssen (§ 253 II 1 HGB).Man beachte, dass bzgl. der Fristigkeit ein ganz kleiner Unterschied zwischen dem Handels- und dem Steuerrecht besteht, nämlich (§ 253 II 2 HGB, § 6 I Nr. 3a. Buchst. e) S. 1 iVm Nr. 3 S.2 EStG).- Handelsrecht, kurzfristige Rückstellungen ...
  14. Aufgabe: Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Wiederholungsfragen > Aufgabe: Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Nenne Beispiele für Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten.  Lösung nachzulesen in Kap. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
  15. Aufgabe: Kulanzrückstellungen
    Wiederholungsfragen > Aufgabe: Kulanzrückstellungen
    Wozu dienen Kulanzrückstellungen?  Lösung nachzulesen in Kap.Kulanzrückstellungen
  16. Lösung Aufgabe: Ansatzpflicht,- wahlrecht oder -verbot
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung > Aufgabe: Ansatzpflicht, - wahlrecht oder -verbot > Lösung Aufgabe: Ansatzpflicht,- wahlrecht oder -verbot
    Es geht in der vorliegenden Aufgabe um die Trennung zwischen den folgenden Sachverhalten:- Bilanzierung (= Ansatz) und- Bewertung (= Höhe der Aktivierung oder Passivierung). a) Es handelt es sich um Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die nicht aktivierungsfähig sind, insofern liegt ein Ansatzverbot vor. Um es schärfer zu formulieren: die Aufwendungen sind kein Vermögensgegenstand, da sie nicht selbständig veräußerbar sind. Insofern ist schon die abstrakte ...
  17. Aufgabe: Bilanzierungspflicht / Bilanzierungswahlrecht / Bilanzierungsverbot
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung > Aufgabe: Bilanzierungspflicht / Bilanzierungswahlrecht / Bilanzierungsverbot
    Bei den nachfolgend aufgeführten Positionen ist festzustellen, ob für ihren Ansatz in der Handelsbilanz dem Grunde nach eine Bilanzierungspflicht, ein Bilanzierungswahlrecht oder ein Bilanzierungsverbot gegeben ist oder ob ein Ausweis „unter dem Strich“ erfolgt. a) Auftragsbestand,b) Ölvorrat,c) von uns übernommene Bürgschaft,d) von uns geleistete Anzahlungen,e) Disagio bei der Kreditaufnahme,f) beim Unternehmenskauf erworbener Geschäftswert,g) Rückstellungen ...
  18. Lösung: Bilanzierungspflicht / Bilanzierungswahlrecht /Bilanzierungsverbot
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung > Aufgabe: Bilanzierungspflicht / Bilanzierungswahlrecht / Bilanzierungsverbot > Lösung: Bilanzierungspflicht / Bilanzierungswahlrecht /Bilanzierungsverbot
    a) Der Auftragsbestand ist schon nicht abstrakt aktivierungsfähig, denn er ist nicht einzeln veräußerbar. Da Aufträge noch storniert werden können, wäre es ein Verstoß gegen das Realisationsprinzip, den Erfolg schon bei Auftragserteilung zu realisieren. Erst bei Gefahrenübergang darf dieser angesetzt werden.Wichtig ist immer:- Erfolge dürfen nicht antizipiert werden (Realisationsprinzip),- Verluste hingegen müssen antizipiert werden (Imparitätsprinzip). ...
  19. Aufgabe: Korrektur der Bilanz
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung > Aufgabe: Korrektur der Bilanz
    Finde die zehn Fehler in der folgenden Bilanz. Bilanz der Irrtum AG vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 (in Tsd. $)AktivaPassiva PositionenBetrag PositionBetrag Anlagevermögen EigenkapitalKonzessionen 135Gezeichnes Kapital (zum Kurswert 31.12.2009)720000Originärer Goodwill 520Kapitalrücklage343000SachanlagenFremdkapitalMaschinen 200000Rückstellungen für Steuern 390Umlaufvermögen VerbindlichkeitenErhaltene Anzahlungen auf Vorräte 350Wechselobligo 400Forderungen4300Disagio ...
  20. Aufgabe: Rückstellungen
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Aufgabe: Rückstellungen
    Sachverhalt 1:Ein Teilnehmer an einer Werkbesichtigung der X-AG ist durch herabstürzende Gegenstände verletzt worden. Für diesen Schadensfall ist in dem vorläufigen Jahresabschluss zum 31.12.2015 eine Rückstellung gebildet worden. Der Bilanzbuchalter Fridolin Versteck plädiert für die Streichung dieser Rückstellung, da es noch zweifelhaft sei, ob und in welcher Höhe das Unternehmen Ersatz leisten müsse, weil der Besucher seine Ansprüche noch ...
  21. Lösung: Rückstellungen
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Aufgabe: Rückstellungen > Lösung: Rückstellungen
    Sachverhalt 1: Es reicht die Möglichkeit aus, dass die Unternehmung in Anspruch genommen wird, nicht die Inanspruchnahme selbst ist also notwendig. Das ist das Wesen des Imparitätsprinzips und seines wichtigen Ausflusses, der Rückstellungen. Sofern es nicht sicher ist, aber wahrscheinlich, dass ein Verlust in der Zukunft droht und der Grund hierfür in der vorliegenden Periode liegt, so muss hierfür in eben dieser vorliegenden Periode eine Rückstellung gebildet werden.Solange ...
  22. Lösung: Verbindlichkeiten
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Aufgabe: Verbindlichkeiten > Lösung: Verbindlichkeiten
    a) sonstige Verbindlichkeiten 10.000 €. Bei Restlaufzeit unter 1 Jahr gesonderte Angabe in der Bilanz, Ausweis: § 266 III C 8 HGBb) Verbindlichkeiten gegeben über Kreditinstituten 20.000 €, Ansatz zum Rückzahlungsbetrag. Disagio kann (1.000 €) in aktivischen RAP angesetzt werden und muss dann über die Laufzeit abgeschrieben werden, Ausweis: § 266 III C 2 HGBc) Anleihen 10.000.000·1,062. Verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag, hier zum Einlösebetrag ...
  23. Lösung: Rückstellung für Außenverpflichtungen
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Aufgabe: Rückstellung für Außenverpflichtungen > Lösung: Rückstellung für Außenverpflichtungen
    Rückstellung für Außenverpflichtungen bilden, weil der externe Dritte vorliegt. Wir prüfen - Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und - Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten:Es muss eine wirtschaftliche Verbindlichkeit bei gegenseitigen Verträgen vorliegen. Die Gegenleistung ist noch nicht erbracht keine RückstellungRückstellung für drohende ...
  24. Aufgabe: Rückstellungen II
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Aufgabe: Rückstellungen II
    Ein Herrsteller von teueren Autos gewährt eine vertraglich zugesichterte einjährige Garantie auf seine Fahrzeuge ab Auslieferungsdatum an die Händler. Im Jahr 2016 hat er ingesamt 500 Kraftfahrzeuge - kontinuierlich über das Jahr verteilt - an seine Händler ausgeliefert. Aus der Vergangenheit ist ihm bekannt, dass ein durchschnittlicher Garantieaufwandand i.H.v 1000€/Kraftfahrzeug entsteht. Ist für diesen Sachverhalt in der Bilanz zum 31.12.2016 eine Rückstellung ...
  25. Lösung: Rückstellungen II
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zur Bilanzierung und Bewertung Fremdkapital > Aufgabe: Rückstellungen II > Lösung: Rückstellungen II
    Der Sachverhalt ist als Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten mit rechtlicher Verpflichtung i.S.d. § 249 I HGB zu bilanzieren. Aufgrund der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz un der Passivierungspflicht in der Handelsbilanz, ist die Rückstellung ebenfalls in der Steuerbilanz zu passivieren. Die Bewertung der Rückstellung ist auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung (§ 253 I 2 HGB) vorzunehmen. Eine Abzinsung ...
  26. Aufgabe: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Vermischte Prüfungsaufgaben > Aufgabe: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten
    Ein Kunde der Intus AG bekam im September 2015 einen Spezialaufzug mit einer einjährigen Garantie geliefert. 90 % des in Rechnung gestellten Betrages von 4.500.000 € zzgl. Mwst. wurden vereinbarungsgemäß gezahlt. Im vorläufigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist die Forderung in Höhe von 535.500 € noch nicht bilanziert. Im März 2016 beanstandete der Kunde, dass die bei Inbetriebnahme gemessene Belastbarkeit nunmehr zu gering ist. Nachdem der Kunde einen ...
  27. Lösung: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Vermischte Prüfungsaufgaben > Aufgabe: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten > Lösung: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten
    Forderung a) Eine Forderung ist ein Vermögensgegenstand des Umlaufvermögens (§ 247 II HGB Umkehrschluss) und ist auszuweisen unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (§ 266 II B II 1 HGB). Bewertet werden muss die Forderung mit ihren Anschaffungskosten, d.h. mit dem Nennbetrag nach § 253 I 1 HGB, § 6 I Nr. 2 S. 1 EStG). Für das Umlaufvermögen gilt das strenge Niederstwertprinzip. Dies bedeutet, dass selbst bei nur vorübergehenden Wertminderungen ...
  28. Lösung: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Vermischte Prüfungsaufgaben > Aufgabe: Beurteilung von Sachverhalte nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten > Lösung: Beurteilung von Sachverhalten nach steuer- und handelsrechtlichen Gesichtspunkten
    Sachverhalt 1Es liegt ein Mietereinbau vor (H 13 II EStH). Der Kran ist eine Betriebsvorrichtung und ist ein selbständiges Wirtschaftsgut (R 13 III i.V.m. R 42 III EStR), denn es liegt kein einheitlicher Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit dem Gebäude vor. Insbesondere ist der Kran dem Mieter als wirtschaftlichen Eigentümer zuzurechnen, er gehört zum notwendigen Betriebsvermögen der KG. Schließlich ist der Kran ein abnutzbarer Vermögensgegenstand bzw. ein abnutzbares ...
Bilanzen nach Handels- und Steuerrecht
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Finanzmanagement

  1. Finanzpläne
    Finanz- und Liquiditätsplanung > Finanzpläne
    Das Video wird geladen...(finanzwirtschaftliches-management-finanz-und-liquiditaetsplanung)Man listet die einzelnen Ein- und Auszahlungen der Unternehmung auf trennt sie in ihre unterschiedlichen Funktionsbereiche. Folgende Tab. 21 gibt die einzelnen Elemente wieder:TeilplanPeriode 1Periode 2Periode 3Absatz   Beschaffung   Personal   Investition   Subventionen   Kapitalbedarf   Reserve   Restkapitalbedarf   kumuliert   Tab. ...
  2. Innenfinanzierung
    Finanzierung > Finanzierungsarten > Innenfinanzierung
    Bei einer Innenfinanzierung kommt es nicht zu einer Zuführung finanzieller Mittel. Vielmehr wandelt sich bisher gebundenes Kapital in nun freies Kapital, mit anderen Worten liquide Mittel, um. Es existieren folgende Arten der Innenfinanzierung:Selbstfinanzierung,Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten,Finanzierung aus Rückstellungen undFinanzierung durch Vermögensumschichtungen.
  3. Finanzierung aus Rückstellungen
    Finanzierung > Finanzierungsarten > Innenfinanzierung > Finanzierung aus Rückstellungen
    Rückstellungen und Verbindlichkeiten gehören zu den Schulden einer Unternehmung. Sie unterscheiden sich dadurch, dass Rückstellungen dem Grunde und oder der Höhe nach nicht sicher feststehen, Verbindlichkeiten jedoch schon.Der Seminarbesucher Fritz rutscht auf einer Bananenschale aus, die unglücklicherweise im Eingangsbereich des Seminars noch auslag, weil ein anderer Kunde eine halbe Minute vorher sie dort liegen ließ. Das Seminar findet im Dezember 2006 statt. Weil ...
  4. Aufgabe: Rückstellungen
    Finanzierung > Selbstkontrollaufgaben zu Finanzierung > Aufgabe: Rückstellungen
    Welche Arten von Rückstellungen werden unterschieden?
  5. Lösung: Rückstellungen
    Finanzierung > Selbstkontrollaufgaben zu Finanzierung > Aufgabe: Rückstellungen > Lösung: Rückstellungen
    Man unterscheidet folgende Arten von Rückstellungen:Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 I 1 HGB)Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (§ 249 I 1 HGB)Rückstellungen für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden (Kulanzrückstellungen), (§ 249 I 2 Nr.2 HGB)Rückstellungen für unterlassene Aufwendungen für Instandhaltungen, die in den drei Monaten des folgenden ...
  6. Aufgabe: Kapitalbedarfsrechnung
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zu Finanz- und Liquiditätsplanung > Aufgabe: Kapitalbedarfsrechnung
    Aufgabe 116:Die PS-AG plant ihren Kapitalbedarf für die Monate Juli-September 1994 anhand folgender Plandaten.EinzelplanJuliAugustSeptemberAbsatzplan:AbsatzmengeAbsatzpreis pro tVertriebskosten(= Auszahlung)Produktionsplan:ProduktionsmengeBeschaffungsplan:EinkäufeRoh-, Hilfs- undBetriebsstoffePersonalplan:Löhne / GehälterInvestitions- undDesinvestitionsplan:Auszahlungen fürneue MaschinenEinzahlungen ausLiquidation220 t500 €3.900 €280 t60.000 €32.000 €100.000 ...
  7. Lösung: Kapitalbedarfsrechnung
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zu Finanz- und Liquiditätsplanung > Aufgabe: Kapitalbedarfsrechnung > Lösung: Kapitalbedarfsrechnung
    Absatzplan:Juli: 60.000 € + 220 t·500 €/t·0,5·0,98 – 3.900 € = 110.000 €60.000 € sind Forderungen aus dem Monat Juni 220 t·500 €/t sind der Erlös der Absatzmenge Juli 0,5 ·0,98 sagt aus, dass die Hälfte diesen Monat mit 2% Skonto bezahlt wird 3.900 € sind VertriebskostenAugust: 110,000 €·0,5 + 300 t·520 €/t·0,5·0,98 – 4.440 € = 127.000 €110.000 €·0,5 ...
  8. Aufgabe: Cash-Flow / Einnahmen-Ausgaben-Gegenüberstellung
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zu Kapitalflussrechnung > Aufgabe: Cash-Flow / Einnahmen-Ausgaben-Gegenüberstellung
    Die Menur AG hat für das letzte Geschäftsjahr folgende vorläufige Bilanz vorgelegt (Angabe in Mio. €):BilanzAktivaPassiva97989798Anlagevermögen:Eigenkapital:Immaterielles Vermögen55Gezeichnetes Kapital250250Sachanlagevermögen783730Kapitalrücklagen8080Finanzanlage111116Gewinnrücklagen2430Umlaufvermögen:Jahresüberschuss1220Forderungen3050Rückstellung:Sonstiges Umlaufvermögen121169Pensionsrückstellungen172179Sonstige Rückstellungen1414Verbindlichkeiten498497Summe ...
  9. Lösung: Cash-Flow / Einnahmen-Ausgaben-Gegenbüberstellung
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zu Kapitalflussrechnung > Aufgabe: Cash-Flow / Einnahmen-Ausgaben-Gegenüberstellung > Lösung: Cash-Flow / Einnahmen-Ausgaben-Gegenbüberstellung
    Man rechnetJahresüberschussabzgl. Verlustvortrag= Bemessungsgrundlageabzgl. Pflichtdotierung der gesetzlichen Rücklage= Bemessungsgrundlage II, also korrigierter Jahresüberschuss, also ausschüttbarer Betrag.Hier also 20 als ausschüttbarer Betrag. Zur Pflichtdotierung: Solange 5 % der Bemessungsgrundlage 1, bis gesetzliche Rücklage und Kapitalrücklage zusammen 10 % des Grundkapitals erreicht haben. Hier ist die Kapitalruecklage alleine bereits größer als ...
Finanzwirtschaftliches Management
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Jahresabschlüsse (Berichterstattung)

  1. Beständedifferenzenbilanz
    Jahresabschlussanalyse > Spezielle Bilanzen > Beständedifferenzenbilanz
    Man stellt hier die Veränderungen der jeweiligen Bilanzpositionen dar, d.h. Erhöhungen (mit positivem Vorzeichen) und Minderungen (mit negativem). Dies sei vorgeführt am folgenden Beispiel.Die X-AG weist für die Jahre 2007 und 2008 folgende Bilanzen auf (RLZ= Restlaufzeit)AKTIVA0807A. AnlagevermögenI. Immaterielle Vermögensgegenstände1713II. Sachanlagen1. Grundstücke u. Bauten68612. Technische Anlagen42463. Betriebs- und Geschäftsausstattung1315III. Finanzanlagen4731B. ...
  2. Veränderungsbilanz
    Jahresabschlussanalyse > Spezielle Bilanzen > Veränderungsbilanz
    Wichtig ist für die Bewegung der Zahlungsbestände:Verwendung von Kapital durchAktivmehrungen bzw. durchPassivminderungenQuellen des KapitalsPassivmehrungen bzw.Aktivminderungen.Aktivmehrungen sind die Erhöhung des Bestandes an Maschinen durch Zukauf. Passivminderung ist z.B. die Tilgung einer Verbindlichkeit. Passivmehrung ist entsprechend die Aufnahme eines Kredits. Die Verringerung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen führt zu einer Verminderung von Aktivpositionen.Die folgende ...
  3. Aufgabe: Ermittlung Jahresüberschuss, Strukturbilanz
    Jahresabschlussanalyse > Selbstkontrollaufgaben > Aufgabe: Ermittlung Jahresüberschuss, Strukturbilanz
    Die nachfolgende Tabelle spiegelt die Bilanzen der Werner-AG für die Jahre 2007 und 2008 wieder.AktivaBilanzen für 2008 und 2007 (in Mio. €)Passiva31.12.0831.12.0731.12.0831.12.07Aufwendungen für Erweiterungen des Geschäftsbetriebs45EigenkapitalAnlagevermögen- gezeichnetes Kapital112112immaterielle Vermögens-gegenstände- Kapitalrücklage2525- gewerbliche Schutzrechte (Patente, Software)6871- Gewinnrücklage4538- Firmenwert3310134105- Bilanzgewinn4322532207Sachanlagen325287Sonderposten ...
  4. Lösung: Ermittlung Jahresüberschuss, Strukturbilanz
    Jahresabschlussanalyse > Selbstkontrollaufgaben > Aufgabe: Ermittlung Jahresüberschuss, Strukturbilanz > Lösung: Ermittlung Jahresüberschuss, Strukturbilanz
    a) Jahresüberschuss für 2008 (in Mio. €)Bilanzgewinn 2008 (= 43)- Gewinnvortrag aus 2007(Bil.gew. Vorjahr – Ausschüttung = 32 - 25) (= 7)+ Zuführung zu den Gewinnrücklagen in 2008(45 – 38) (= 7)= Jahresüberschuss für 2008 (= 43)b) bilanziertes Eigenkapital (= 225)Verminderung des Eigenkapitalsabzgl. auszuschüttender Bilanzgewinn (= 25)abzgl. Firmenwert (33) und Disagio (5) (= 38)abzgl. Aufwendungen für die Erweiterungdes ...
Berichterstattung
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Konzernbilanz nach Handelsrecht

  1. Bilanzansatz
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    Vereinheitlichung der Bilanzen der Konzernunternehmen > Bilanzansatz
    Wichtig ist,den Bilanzansatz (= Bilanzierung dem Grunde nach)von der Bilanzbewertung (= Bilanzierung der Höhe nach)zu unterscheiden. Der Bilanzansatz beschreibt die Frage, ob etwas in eine Bilanz gehört oder nicht. Die Frage, mit welchem Wert etwas in die Bilanz muss, regelt vielmehr die Bewertung, die später noch diskutiert wird. Für die Frage des Ansatzes sind drei Unterpunkte zu beachten.LAMBERT-REGEL:Für die Frage, ob ein Vermögensgegenstand oder eine Schuld in die ...
Konzernrechnungslegung nach HGB
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