Einkommensteuer

  1. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
    Bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (zwecks besserer Lesbarkeit in manchen folgenden Überschriften von uns hier "V&V" genannt) werden nur laufende Einnahmen berücksichtigt, keine einmaligen. Dies bedeutet, dass aus der Veräußerung eines Grundstücks oder aus der Wertsteigerung eines Gebäudes keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erwachsen. Darüber hinaus sind die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung subsidiär gegenüber ...
  2. Abgeordnetenbezüge
    Einkünfte > Sonstige Einkünfte > Abgeordnetenbezüge
    Zu den Abgeordnetenbezügen zählt man nur solche Leistungen, die aufgrund des Abgeordnetengesetzes, des Europaabgeordnetengesetzes oder der entsprechenden Gesetze der Länder gewährt werden. Wenn hierüber hinaus geleistet wird, z.B. Zahlungen der Fraktionen, so unterliegt dies hingegen den allgemeinen Grundsätzen steuerlicher Beurteilung und nicht den sonstigen Einkünften nach § 22 EStG. Schließlich sind gesondert gezahlte Tage- oder Sitzungsgelder steuerfreie ...
  3. Einkünfte aus Land - und Forstwirtschaft
    Einkünfte > Einkünfte aus Land - und Forstwirtschaft
    Die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft würden den Rahmen sprengen und werden daher an dieser Stelle nicht behandelt.
  4. Erweiterte beschränkte Steuerpflicht
    Steuerpflicht > Persönliche Steuerpflicht > Beschränkte Steuerpflicht > Erweiterte beschränkte Steuerpflicht
    Bei Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in niedrig besteuernde Länder verlegen und aber weiterhin wesentliche wirtschaftliche Interessen im Inland besitzen, erweitern die §§ 2 und 5 AStG die beschränkte Steuerpflicht. Es sind jedoch vier Voraussetzungen wichtig. Die Person muss ...als Deutscherinnerhalb der letzten zehn Jahremindestens fünf Jahreunbeschränkt einkommensteuerpflichtig gewesen sein.Die Folge ist, dass für die Dauer von weiteren ...
  5. Arten gewerblicher Einkünfte
    Einkünfte > Einkünfte aus Gewerbebetrieb > Arten gewerblicher Einkünfte
    Es gibt unterschiedliche Arten gewerblicher Einkünfte, nämlichlaufende Einkünfte undeinmalige Einkünfte.
  6. Laufende Einkünfte
    Einkünfte > Einkünfte aus Gewerbebetrieb > Arten gewerblicher Einkünfte > Laufende Einkünfte
    In § 15 I EStG findet sich eine abschließende Auflistung der einzelnen Arten laufender gewerblicher Einkünfte:Gewerbliche (Einzel-) Unternehmen,Mitunternehmerschaften,Gewinnanteile persönlich haftender Gesellschafter einer KGaA.
  7. Ermittlung des Einkommens
    Ermittlung des Einkommens
    Das Video wird geladen...Wenn man vom Gesamtbetrag der Einkünfte ausgeht und Sonderausgaben sowie außergewöhnliche Belastungen abzieht, so erhält man das Einkommen.Zur Wiederholung nochmal das Schema, damit Sie sehen, wo wir sind:PositionenUnterpositionenEinkünfteEinkünfte aus Land- und ForstwirtschaftEinkünfte aus GewerbebetriebEinkünfte aus selbstständiger ArbeitEinkünfte aus nichtselbständiger ArbeitEinkünfte aus KapitalvermögenEinkünfte ...
  8. Einkünfte aus zeitlich begrenzter Überlassung von Rechten
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Arten von Einnahmen > Einkünfte aus zeitlich begrenzter Überlassung von Rechten
    Hierzu zählt man Einkünfte, welche mit dem schriftstellerischen, künstlerischen bzw. gewerblichen Urheberrecht zusammenhängen, so zum Beispiel Lizenzgebühren für eine zeitlich begrenzte Überlassung eines Patents oder die Einnahmen aus der Lizenzvergabe einer Zufallserfindung. Trotzdem wird die Entscheidung zwischen Einkünften aus § 21 I Nr. 3 EStG und Einkünften aus Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit oftmals für die letzten ausfa...
  9. Einkünfte aus der Veräußerung von Miet- und Pachtzinsforderungen
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Arten von Einnahmen > Einkünfte aus der Veräußerung von Miet- und Pachtzinsforderungen
    Auch wenn die Einkünfte im Veräußerungspreis von Grundstücken enthalten sind bzw. wenn die Miet- oder Pachtzinsen sich auf einen Zeitraum beziehen, in welcher der Veräußerer noch der Besitzer des Grundstücks war, handelt sich um Einkünfte aus der Veräußerung von Miet-und Pachtzinsforderungen (§ 21 I Nr. 4 EStG).
  10. Finanzierungskosten
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Werbungskosten > Finanzierungskosten
    Weitere Werbungskosten bilden die sog.  Finanzierungskosten, hierzu gehören einmalige und laufende Zinsen sowie Geldbeschaffungskosten. Entscheidend ist, dass die Finanzierungskosten tatsächlich verwendet werden im Zusammenhang mit den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. So begründet die dingliche Belastung von Grundstücken mit Hypotheken oder Grundschulden für sich allein noch keinen wirtschaftlichen Zusammenhang des aufgenommenen Kredits mit den Einkünften ...
  11. Lösung Möglichkeiten des Verlustabzugs
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe Möglichkeiten des Verlustabzugs > Lösung Möglichkeiten des Verlustabzugs
    Der interperiodische Verlustabzug nach § 10d EStG sieht zwei Arten von Verlustabzügen vor:Verlustrücktrag undVerlustvortrag.VerlustrücktragNegative Einkünfte, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrag der Einkünfte nicht ausgeglichen wurden, können zunächst im Rahmen des Verlustrücktrags berücksichtigt werden. Wichtig ist hierbei, dass zwei Beschränkungen für den Verlustrücktrag zu beachten sind:eine zeitliche undeine betragsmäßige.Zeitlich ...
  12. Nachträgliche Werbungskosten
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Werbungskosten > Nachträgliche Werbungskosten
    Aufwendungen, die zeitlich nach der Beendigung der Vermietung oder Verpachtung anfallen und in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Einkünfteerzielung stehen, gelten als nachträgliche Werbungskosten. In Frage kommen hierbei z.B. Kosten eines Räumungsprozesses gegen einen Mieter oder auch Abstandszahlungen an ihn, denn durch die frühere Vermietung waren diese Aufwendungen verursacht. Schuldzinsen für einen in Zusammenhang mit der Vermietung der Wohnung aufgenommen Kredit ...
  13. Lösung unbeschränkte Einkommensteuerpflicht? Gewöhnlicher Aufenthalt?
    Selbstkontrollaufgaben zu Einkommensteuer > Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht? Gewöhnlicher Aufenthalt? > Lösung unbeschränkte Einkommensteuerpflicht? Gewöhnlicher Aufenthalt?
    a) Der Deutsche hat keinen Wohnsitz im Inland (§ 8 AO). Es ist zusätzlich hierzu auch kein gewöhnlicher Aufenthalt (§ 9 AO) im Inland erkennbar, so dass keine unbeschränkte Einkommensteuerpflicht nach § 1 I 1 EStG zu sehen ist. Allerdings ist er mit den Einkünften aus seinem inländischen Haus beschränkt einkommensteuerpflichtig (§1 IV EStG iVm § 49 I Nr. 6 EStG).b) Wegen des Wohnsitzes im Inland ist die Person unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ...
  14. Beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben
    Ermittlung des Einkommens > Sonderausgaben > Echte Sonderausgaben > Beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben
    Bei den beschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben lassen sich nur Teile der Tatbestände vom Gesamtbetrag der Einkünfte als Sonderausgaben abziehen.
  15. Lösung Einkunftsarten
    Selbstkontrollaufgaben zu Einkommensteuer > Aufgabe Einkunftsarten > Lösung Einkunftsarten
    a) § 20 EStG, Einkünfte aus Kapitalvermögenb) § 15 EStG, Einkünfte aus Gewerbebetriebc) § 19 EStG, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeitd) § 15 EStG, Einkünfte aus Gewerbebetriebe) § 18 EStG, Einkünfte aus selbständiger Arbeitf) § 18 EStG, Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  16. Berechnung Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
    Selbstkontrollaufgaben zu Einkommensteuer > Berechnung Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
    Der ledige Arbeitnehmer König mit Wohnsitz in Trier ist in Bitburg beschäftigt. Im Jahr 2015 beträgt sein Arbeitslohn 68.000 €.Folgende im Einzelnen nachgewiesene Aufwendungen will König als Werbungskosten geltend machen:Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem eigenen Pkw an 210 Tagen. Die Gesamtfahrstrecke beträgt je Arbeitstag 86 km.Auf einer Rückfahrt von der Arbeitsstätte in Bitburg nach Trier entstanden infolge eines Unfalls folgende Kosten: ...
  17. Tarifermäßigung bei außerordentlichen Einkünften
    Festzusetzende Einkommensteuer > Tarifermäßigung bei außerordentlichen Einkünften
    Außerordentliche Einkünfte fallen einmalig, also unregelmäßig, an und führen zu einer Zusammenballung von Einkünften in ein- und demselben Veranlagungszeitraum. Die hierdurch ausgelöste Progressionswirkung wegen des progressiv steigenden Einkommensteuersatzes soll durch eine gewisse Steuersatzbegünstigung abgemildert werden. In § 34 II EStG findet man eine abschließende Auflistung aller begünstigten Tatbestände:betriebliche Veräußerung ...
  18. Aufgabe Voraussetzungen gewerblicher Einkünfte
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe Voraussetzungen gewerblicher Einkünfte
    Welche Voraussetzungen müssen für gewerbliche Einkünfte erfüllt sein?
  19. Lösung Arten der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe Arten der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit > Lösung Arten der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    Ähnlich wie bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb lassen sich auch Einkünfte aus selbstständiger Arbeit zunächst einteilen inlaufende Einkünfte undeinmalige Einkünfte (Veräußerungs-/ Aufgabegewinne).
  20. Wirtschaftsjahr Land - und Forstwirte
    Steuerpflicht > Sachliche Steuerpflicht > Ermittlung des zu versteuernden Einkommens > Relevante Zeiträume für das zu versteuernde Einkommen > Wirtschaftsjahr Land - und Forstwirte
    Bei Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft ist nach § 4a I Nr. 1 EStG auf jeden Fall ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr vorzunehmen, nämlich der Zeitraum vom 1.7. bis zum 30.6. des Folgejahres. § 8c EStDV schreibt Besonderheiten bei einigen Betrieben vor. Insbesondere können Gartenbaubetriebe und Baumschulbetriebe nach § 8c II EStDV auch das Kalenderjahr als Wirtschaftsjahr bestimmen.
  21. Allgemeine Tarifermäßigung
    Festzusetzende Einkommensteuer > Tarifermäßigung bei außerordentlichen Einkünften > Allgemeine Tarifermäßigung
    ALLGEMEINE TARIFERMÄSSIGUNG FÜR AUßERORDENTLICHE EINKÜNFTE (§ 34 I EStG):1. Ermittle das zu versteuerndes Einkommen.2. Ziehe hiervon die außerordentlichen Einkünfte ab und erhalte das verbleibende zu versteuernde Einkommen.                                                                    ...
  22. Betriebsveräußerung (§ 16 EStG)
    Einkünfte > Einkünfte aus Gewerbebetrieb > Arten gewerblicher Einkünfte > Einmalige Einkünfte > Betriebsveräußerung (§ 16 EStG)
    Die Einkünfte aus Betriebsveräußerung bzw. -aufgabe umfassen:die Gewinne aus der Veräußerung des ganzen Gewerbebetriebs oder eines Teilbetriebs (§ 16 I Nr. 1 EStG),Gewinne aus der Veräußerung des gesamten Anteils eines Gesellschafters, der als Mitunternehmer des Betriebs anzusehen ist (vgl. § 16 I Nr. 2 EStG),Gewinne aus der Veräußerung des gesamten Anteils eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA (§ 16 I Nr. 3 EStG) ...
  23. Lösung Verlustverrechnung Einkommensteuer
    Selbstkontrollaufgaben zu Einkommensteuer > Verlustverrechnung Einkommensteuer > Lösung Verlustverrechnung Einkommensteuer
    Beachte für die Beschränkung des Verlustabzugs die §§ 8 I EStG iVm § 10d II EStG. Nach § 10d II EStG dürfen im Rahmen eines Verlustvortrages1 Mio. € unbeschränkt vorgetragen werden,danach aber lediglich 60 % von [Gesamtbetrag der Einkünfte abzgl. 1 Mio. €] (§ 10d II 1, 2. Halbsatz EStG).Man rechnet daher folgendermaßen (alle Angaben in Mio. €):Position1234Einkommen vor Verlustabzug-51,81,81,8unbeschränkter Verlustvortrag-1-1-1beschränkter ...
  24. Gewerbliche ( Einzel - ) Unternehmen
    Einkünfte > Einkünfte aus Gewerbebetrieb > Arten gewerblicher Einkünfte > Laufende Einkünfte > Gewerbliche ( Einzel - ) Unternehmen
    Alle Leistungen des Steuerpflichtigen aus seinem gewerblichen (!) Unternehmen zählen zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb, unabhängig von der Benennung der Leistungen z.B. als Bezüge, Mieten, Gehälter oder Zinsen.
  25. Lösung Berechnung Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
    Selbstkontrollaufgaben zu Einkommensteuer > Berechnung Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit > Lösung Berechnung Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
    Von den Einnahmen in Höhe von 68.000 € sind die Werbungskosten abzuziehen. Diese berechnen sich durch folgende Positionen: FahrtkostenReparatur- und AbschleppkostenGewerkschaftsbeiträgeAufwand für FachliteraturAbschreibung PCBei den Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist folgendes wichtig.Es wird hier die einfache Strecke genommen, also nicht „hin & zurück“.Also rechnet man 43 km·0,3€/km·210 Tage = 2.709 ...
  26. Lösung Splittingverfahren
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe Splittingverfahren > Lösung Splittingverfahren
    Bei der Ehegattenveranlagung nach § 26 EStG haben die Ehegatten nun die Wahl zwischenZusammenveranlagung (§ 26b EStG) undgetrennter Veranlagung (§ 27a EStG).Bei der Zusammenveranlagung werden zunächst für jeden Ehegatten getrennt die Einkünfte ermittelt (R 174 I EStR). In einem weiteren Schritt werden die Ehegatten dann wie ein einziger Steuerpflichtiger behandelt, man ermittelt eine gemeinsame Bemessungsgrundlage.
  27. Beschränkte Steuerpflicht
    Steuerpflicht > Persönliche Steuerpflicht > Beschränkte Steuerpflicht > Beschränkte Steuerpflicht
    Die "normale" (dieser Name ist vom Autor gewählt, er existiert so nicht in der Literatur!) beschränkte Steuerpflicht bedeutet, dass man lediglich mit den im § 49 EStG genannten inländischen Einkünften besteuert wird. Man wird also insbesondere nicht mit anderen darüber hinausgehenden inländischen Einkünften und auch nicht mit ausländischen Einkünften besteuert. Diese entziehen sich also beide der deutschen Einkommensbesteuerung. Der Unterschied zwischen ...
  28. Lösung Wirkungsweise des Progressionsvorbehalts
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe Wirkungsweise des Progressionsvorbehalts > Lösung Wirkungsweise des Progressionsvorbehalts
    KOCHREZEPt PROGRESSIONSVORBEHALT:1. Ermittle das zu versteuernde Einkommen.2. Ermittle das Steuersatzeinkommen. Dieses ergibt sich als zu versteuerndes Einkommen laut Schritt 1 zzgl. jenen Leistungen bzw. Einkünften, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen.3. Runde das Steuersatzeinkommen auf den nächstkleineren vollen Euro - Betrag ab.4. Ermittle den besonderen Steuersatz. Dieser errechnet sich als Durchschnittsteuersatz, nämlich als Steuersatzeinkommen nach Schritt 3, abgerundet ...
  29. Aufgabe außerordentlichen Einkünfte
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe außerordentlichen Einkünfte
    Welche außerordentlichen Einkünfte sind tarifbegünstigt?
  30. Sachliche Steuerpflicht
    Steuerpflicht > Sachliche Steuerpflicht
    Bei der sachlichen Steuerpflicht ist der Gegenstand der Einkommensteuer zu behandeln, d.h. man stellt sich die Frage, was der Einkommensteuer unterliegt (sachliche Steuerpflicht), nicht mehr, wer der Einkommensteuer unterliegt (persönliche Steuerpflicht). Ob eine Tätigkeit der Einkommensteuer unterliegt, wird zunächst entschieden. Hierbei unterscheidet man die Begriffesteuerbar undnicht steuerbar.Eine Vermögensmehrung ist steuerbar, wenn zwei Tatbestände vorliegen:Teilnahme ...
  31. Einkünfte
    Einkünfte
    Das Video wird geladen...LERNZIELE: Nicht alles, was einkommensteuerlich relevant ist, wird identisch besteuert. Sie müssen die unterschiedlichen Einkunftsarten beherrschen und die Konsequenz ihrer Existenz, so z.B. unterschiedliche Pauschbeträge und Verlustverrechnungsmöglichkeiten.Wir unterscheidenGewinneinkunftsarten          - Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,           - ...
  32. Arten von Einnahmen
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Arten von Einnahmen
    Welche Tatbestände Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind, wird in § 21 I Nr. 1 - 4 EStG abschließend aufgezählt:Vermietung und Verpachtung von unbeweglichen Vermögen,           - insbesondere von Grundstücken und Gebäuden, Vermietung und Verpachtung von Sachinbegriffen,           - insbesondere von beweglichen Betriebsvermögen, Einkünfte ...
  33. Einkünfte aus V&V von unbeweglichem Vermögen
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Arten von Einnahmen > Einkünfte aus V&V von unbeweglichem Vermögen
    Hierzu zählt man nach § 21 I Nr. 1 EStG Einkünfte aus Vermietung oder Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden oder Schiffen, welche in einem Schiffsregister eingetragen sind.Einnahmen sind hierbei nicht nur die eigentlichen Entgelte für die Miete oder für die Pacht, sondern vielmehr alles, was dem Vermieter bzw. dem Verpächter an Entgelt zufließt. Hierzu gehören insbesondereersetzte Werbungskosten,Umlagen des Mieters jeder Art            ...
  34. Aufgabe Arten der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe Arten der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    Welche Arten der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit gibt es?
  35. Lösung außerordentlichen Einkünfte
    Wiederholungsfragen zu Einkommensteuer > Aufgabe außerordentlichen Einkünfte > Lösung außerordentlichen Einkünfte
    Außerordentliche Einkünfte fallen einmalig, also unregelmäßig, an und führen zu einer Zusammenballung von Einkünften in ein- und demselben Veranlagungszeitraum. Die hierdurch ausgelöste Progressionswirkung wegen des progressiv steigenden Einkommensteuersatzes soll durch eine gewisse Steuersatzbegünstigung abgemildert werden. In § 34 II EStG findet man eine abschließende Auflistung aller begünstigten Tatbestände:betriebliche Veräußerung ...
  36. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von Sachinbegriffen
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Arten von Einnahmen > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von Sachinbegriffen
    Ein Sachinbegriff ist eine Vielzahl beweglicher Sachen, welche eine wirtschaftliche Einheit bilden.Wenn es sich nicht um eine wirtschaftliche Einheit handelt, so liegen keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vor, sondern vielmehr sonstige Einkünfte. Z.B. zählen zur Vermietung und Verpachtung von Sachinbegriffen die Betriebsverpachtung im Ganzen nach Aufgabeerklärung, die Vermietung und Verpachtung von Wohnungseinrichtungen oder von Fuhrparks.
  37. Kinder ohne Altersbeschränkung
    Ermittlung des Einkommens > Außergewöhnliche Belastungen > Steuerliche Berücksichtigung von Kindern > Kinder ohne Altersbeschränkung
    Körperlich, geistig oder seelisch behinderte Kinder, die also außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, werden unabhängig von ihrem Alter berücksichtigt, wichtig ist lediglich, dass die Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist (§ 32 IV 1 Nr. 3 EStG).Schließlich hängt die Berücksichtigung als Kind davon ab, dass keine eigenen Einkünfte und Bezüge beim Kind vorliegen.Unter Einkünften versteht man die Einkommensarten ...
  38. Innerperiodischer und interperiodischer Verlustabzug
    Selbstkontrollaufgaben zu Einkommensteuer > Innerperiodischer und interperiodischer Verlustabzug
    Der Steuerpflichtige Vincenz, 52 Jahre alt und ledig, erzielte in den vorliegenden Jahren folgende Einkünfte sowie Sonderausgaben (alle Zahlen in Tsd. €):Position1234Einkünfte aus Gewerbebetrieba) aus seinem gewerbl. Einzelunternehmen500600-3.0001.300b) aus gewerblicher Tierzucht-2015105Einkünfte aus Kapitalvermögen20531.002sonstige Einkünftea) aus privaten Veräußerungsgeschäften5-3Sonderausgaben3253Vincenz wünscht einen Verlustabzug, der frühestmöglich ...
  39. Beschränkte Steuerpflicht
    Steuerpflicht > Persönliche Steuerpflicht > Beschränkte Steuerpflicht
    Die beschränkte Steuerpflicht im Sinne des § 1 IV EStG bedeutet, dass natürliche Personen, die weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben, jedoch Einkünfte im Inland erzielen, mit diesen inländischen Einkünften der deutschen Steuerpflicht unterliegen. Es gibt zwei Unterarten der beschränkten Steuerpflicht:beschränkte Steuerpflicht (§ 1 IV EStG) und eineerweiterte beschränkte Steuerpflicht (§ 2 I AStG).
  40. Relevante Zeiträume für das zu versteuernde Einkommen
    Steuerpflicht > Sachliche Steuerpflicht > Ermittlung des zu versteuernden Einkommens > Relevante Zeiträume für das zu versteuernde Einkommen
    Bei der zeitlichen Zuordnung ist nicht nur die Frage relevant, wann Geld als vereinnahmt bzw. verausgabt gilt, sondern auch die Frage nach demVeranlagungszeitraum undErmittlungszeitraum.Der Veranlagungszeitraum ist wichtig, weil die Einkommensteuer nach dem Einkommen des sog.  Veranlagungszeitraums ermittelt wird, d.h. dass das Einkommen dieses Veranlagungszeitraums (meistens gleich dem Kalenderjahr) der Besteuerung unterworfen wird (§ 25 I EStG). Es muss jedoch nicht während des gesamten ...
  41. Einmalige Einkünfte
    Einkünfte > Einkünfte aus Gewerbebetrieb > Arten gewerblicher Einkünfte > Einmalige Einkünfte
    Zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb gehören nicht nur die bis hierhin besprochenen laufenden Einkünfte, es existieren vielmehr auch Einkünfte gewerblicher Art, die nur einmalig anfallen. Hierzu gehören Einkünfte:aus Betriebsveräußerung/-aufgabe (§ 16 EStG) undaus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften (§ 17 EStG).Diese unterliegen nicht der Gewerbesteuer!
  42. Zurechnung der Einkünfte
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Zurechnung der Einkünfte
    Grundsätzlich sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung derjenigen Person zuzurechnen, welche den gesetzlichen Tatbestand verwirklicht, unter den die Einkünfte fallen. Dies ist meistens die Person des Eigentümers des Vermögens, welches vermietet oder verpachtet wird.Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt, wer mit Rechten und Pflichten eines Vermieters Sachen im Sinne des § 21 I EStG anderen Personen zur Nutzung gegen Entgelt überlässt.In ...
  43. Steuerliche Berücksichtigung von Kindern
    Ermittlung des Einkommens > Außergewöhnliche Belastungen > Steuerliche Berücksichtigung von Kindern
    Kinder eines Steuerpflichtigen werden unterschiedlich berücksichtigt, nämlich in Abhängigkeit ihrer Einkünfte und Bezüge sowie nach ihrem Alter.Als Kinder sind zu berücksichtigen nach § 32 I EStGim ersten Grad mit dem Steuerpflichtigen verwandte Kinder undPflegekinder (§ 32 I Nr. 2 EStG).Unter Kindern ersten Grades versteht man die eigenen Kinder einschließlich angenommener Kinder. Mit der Annahme eines minderjährigen Kindes erlischt das Verwandtschaftsverhältnis ...
  44. Einnahmen aus anderen Kapitalforderungen/-anlagen (ohne Beteiligungscharakter) - z.B. Zinsen
    Einkünfte > Einkünfte aus Kapitalvermögen > Einnahmen aus anderen Kapitalforderungen/-anlagen (ohne Beteiligungscharakter) - z.B. Zinsen
    Die dritte und letzte Gruppe von Einkünften aus Kapitalvermögen ist der Auffangtatbestand und umfasst insbesondere Zinsen aus Kapitalanlagen (§ 20 I Nr. 7 EStG). Hierzu zählen insbesondere Zinsen aus Guthaben bei Kreditinstituten bzw. aus der Verleihung von Geld an Unternehmen im Rahmen von Anleihen. Einige der in § 20 I Nr. 7 EStG genannten Kapitalerträge unterliegen dem Kapitalertragsteuerabzug (= Zinsabschlag). Dieser ist von der auszahlenden Stelle einzubehalten ...
  45. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    Einkünfte > Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    Die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit setzen Selbstständigkeit, Nachhaltigkeit, Gewinnerzielungsabsicht und Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr voraus - so wie die anderen Gewinneinkunftsarten auch.Wichtig ist aber (auch und gerade in Abgrenzung zu Einkünften aus Gewerbebetrieb), dass der persönliche Arbeitseinsatz des Steuerpflichtigen den Einsatz von Kapital dominiert.Insbesondere sollten auch die persönlichen Fähigkeiten des Steuerpflichtigen ...
  46. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
    Einkünfte > Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
    Im Gegensatz zu den Einkünften aus selbstständiger Arbeit nach § 18 EStG fallen unter die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit die Einkünfte von Arbeitnehmern. § 1 I 1 LStDV versteht unter Arbeitnehmern Personen, die im öffentlichen oder privaten Dienst angestellt oder beschäftigt sind oder waren und aus ihrem Dienstverhältnis oder aus einem früheren Dienstverhältnis Arbeitslohn beziehen. Es kommt also darauf an, dass es sich um ein ...
  47. Vergünstigte Überlassung einer Wohnung
    Einkünfte > Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung > Arten von Einnahmen > Vergünstigte Überlassung einer Wohnung
    Vor allem unter nahen Angehörigen (aber nicht nur unter diesen) ist es mitunter gang und gäbe, dass Wohnungen weit unterhalb des marktüblichen Preises vermietet werden.Die Finanzverwaltung sieht hierbei vor, dass die Nutzungsüberlassung der Wohnung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen ist, wenn die gezahlte Miete weniger als 66 % der ortsüblichen Marktmiete beträgt.Die Konsequenz hieraus ist, dass Werbungskosten nur insofern abgezogen ...
  48. Kinder unter 18 Jahren
    Ermittlung des Einkommens > Außergewöhnliche Belastungen > Steuerliche Berücksichtigung von Kindern > Kinder unter 18 Jahren
    In dieser Altersgruppe werden Kinder berücksichtigt zwischen dem Monat ihrer Geburt und in jedem Monat, zu dessen Beginn sie das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Eigene Einkünfte und eigene Bezüge des Kindes sind in dieser Altersgruppe stets nicht zu berücksichtigen.Beispiel: Fritz wird am 25.4.1988 geboren.Am 25.4.2006 feiert er seinen 18. Geburtstag und vollendet damit sein 18. Lebensjahr. Anfang April 2006 war sein 18. Lebensjahr noch nicht vollendet, Anfang Mai 2006 ...
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Berichterstattung

  1. Lösung: Preisbildung
    Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung > Aufgaben zu volkswirtschaftliche Zusammenhänge > Aufgabe: Preisbildung > Lösung: Preisbildung
    a) Ein zu geringer Preis, der unter dem Gleichgewichtspreises liegt, würde zu niedrigeren Einkünften der Landwirte führen. Es ist kein Schutz für Anbieter mehr vorhanden.Mögliche Folgen sind z.B. Subventionen, Kontingentierung und Rationierung oder Entstehung von Schwarzmärkten.b) Überproduktion und Angebotsüberschüsse, entstanden durch hohe Lagerkosten, kein Gleichgewichtspreis, Flächenstilllegung, Verordnung bestimmter Produktionsmengenc) Subventionen ...
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Abgabenordnung

  1. Zuständigkeit von Finanzbehörden
    Zuständigkeit von Finanzbehörden
    Das Video wird geladen...EinführungDas Video wird geladen...Sachliche ZuständigkeitDie sachliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Gesetz über die Finanzverwaltung (§ 16 AO). Sie betrifft den einer Behörde dem Gegenstand und der Art nach zugewiesenen Aufgabenbereich (A 16.1 AEAO).Örtliche ZuständigkeitDie örtliche Zuständigkeit der Finanzbehörden richtet sich nach den §§ 18 ff. AO (§ 17 AO). Dies ist insb. wichtig für gesonderte ...
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