Internationale Rechnungslegung

  1. Glaubwürdige Darstellung
    Prinzipien IFRS > Qualitative Anforderungen > Verlässlichkeit > Glaubwürdige Darstellung
    ... Dies heißt richtige Einhaltung der IFRS-Vorschriften Befolgung der Ansatzvorschriften Befolgung der Bewertungsvorschriften.
  2. Teil 1: IFRS
    Teil 1: IFRS
    Teil 1: IFRS
    ... ... LERNZIELE:Lernen Sie den Aufbau der IFRS und seine Bestandteile. Sie sollten außerdem wissen, welche Unternehmen die IFRS anwenden müssen. Rechnungslegung nach IFRS unterscheidet sich an manchen Stellen stark von jenem, was man als HGB-Leser gewohnt ist. Wir unterscheiden Code Law kurze und knappe Regelungen HGB Case Law lange, ausführlich gefasste Regelungen IFRS. Wenn man das Regelwerk der IAS/IFRS mit jenem des HGB vergleicht, sieht ...
  3. Aufbau IFRS
    Teil 1: IFRS > Aufbau IFRS
    Aufbau IFRS
    ... verbindlich Standards IAS, IFRS verbindlich Interpretations SIC, IFRIC verbindlich Ein Standard lässt sich einteilen in Standard im engeren Sinne, der verbindlich ist und Standard im weiteren Sinne, der nicht verbindlich ist. Das Video wird geladen ...
  4. Rahmenkonzept IFRS
    Teil 1: IFRS > Aufbau IFRS > Rahmenkonzept IFRS
    ... Bildes. Am besten lesen Sie sich kurz im IFRS-Regelwerk an dieser Stelle locker die gerade erwähnten Punkte durch, d.h. Verständlichkeit in F QC4 etc. Wir werden an späterer Stelle die Punkte erläutern, Sie schaffen sich so einen ersten Einblick und lernen, dass das Arbeiten mit dem Regelwerk (= HGB bei nationaler Rechnungslegung, IAS/IFRS bei internationaler Rechnungslegung, EStG etc. bei deutschem Steuerrecht) entscheidend ist. Weiterhin werden im Rahmenkonzept bereits wichtige Größen ...
  5. Standards IFRS
    Teil 1: IFRS > Aufbau IFRS > Standards IFRS
    ... * IAS 39 wird mit Wirkung zum 01.01.2015 durch IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt, der allerdings noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen wurde. Wichtige IFRS sind: Standard Inhalt International Financial Reporting Standards IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse IFRS 10 Konzernabschlüsse IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen IFRS 12 Angaben zu Beteiligungen ...
  6. Bestandteile IFRS
    Teil 1: IFRS > Bestandteile IFRS
    Der Jahresabschluss nach IFRS umfasst (IAS 1.10) die Bilanz (= Statement of Financial Position) die Gesamtergebnisrechnung (= Statement of comprehensive income) Eigenkapitalveränderungsrechnung (= Statement of changes in equity) Kapitalflussrechnung (= Statement of Cash Flows) Anhang (= Notes). Er soll eine strukturierte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens geben (IAS 1.9). Dies beinhaltet u.a. Informationen über (IAS 1.9 a) - f)) Vermögenswerte Schulden Eigenkapital Erträge ...
  7. Betroffene Unternehmen
    Teil 1: IFRS > Betroffene Unternehmen
    ... und welche Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS zu übernehmen haben. Hierfür gibt es folgende Übersicht: Einzelabschluss nicht kapitalmarktorientiert kapitalmarktorientiert Konzernabschluss nicht kapitalmarktorientiert kapitalmarktorientiert. Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften müssen ihren Konzernabschluss nach IFRS erstellen. Für nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen gilt in Deutschland ein Wahlrecht, ihren Konzernabschluss nach ...
  8. Prinzipien IFRS
    Prinzipien IFRS
    Prinzipien IFRS
    ... Sie die Prinzipien verstanden haben, die den IFRS zugrunde liegen, nämlich das Going Concern Prinzip und das Prinzip der Accrual Basis.Weiterhin sollten Sie die Qualitative Characteristics kennen und die Restriktionen (Constraints) beschreiben können, die für die IFRS-Vorschriften wichtig sind.Vergängenwärtigen Sie sich nochmals die GoB bei der Bilanzierung nach Handelsrecht - der Vergleich wird Ihnen teilweise bekannt vorkommen. Das Video wird geladen ...
  9. Unternehmensfortführung
    Prinzipien IFRS > Zugrundeliegende Annahmen > Unternehmensfortführung
    ... aufzustellen. Ein Abschluss ist nach IFRS unter drei Voraussetzungen nicht (!) nach dem Fortführungsprinzip zu erstellen (IAS 1.25): wenn das Management beabsichtigt, das Unternehmen aufzulösen oder wenn das Management beabsichtigt, das Geschäft einzustellen oder keine realistische Alternative mehr hat, als so zu verfahren.
  10. Erträge und Aufwendungen
    Prinzipien IFRS > Zugrundeliegende Annahmen > Periodenabgrenzung > Erträge und Aufwendungen
    ... Konzept der Periodenabgrenzung aufzustellen (IFRS 9). Das Prinzip der Periodenabgrenzung (= Accrual Basis) ist wichtig für die Frage, wann (!) Erträge und Aufwendungen schon anzusetzen sind und wann noch nicht: Erträge Realisation Principle (= Realisationsprinzip) Aufwendungen Matching Principle (= Prinzip der sachlichen Abgrenzung) Deferral zeitraumbezogene Abgrenzung. Das Realisationsprinzip besagt, wann ein Ertrag entstanden ist und wann noch ...
  11. Wertaufhellung
    Prinzipien IFRS > Zugrundeliegende Annahmen > Periodenabgrenzung > Wertaufhellung
    ... auch das Prinzip der Wertaufhellung, das bei IFRS in einem eigenen Standard geregelt ist (IAS 10 Ereignisse nach der Berichtsperiode). Es besagt, dass alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, auch berücksichtigt werden, selbst dann, wenn sie erst nach dem Bilanzstichtag, aber vor der Bilanzerstellung bekannt werden. Hierbei sind allerdings werterhellende Tatsachen und wertbegründende Tatsachen zu unterscheiden. Eine Sache ist werterhellend ...
  12. Spezialfall Leasing
    Prinzipien IFRS > Qualitative Anforderungen > Verlässlichkeit > Wirtschaftliche Betrachtungsweise > Spezialfall Leasing
    Spezialfall Leasing
    Für Leasing ist bei den IFRS ein ganzer Standard reserviert (IAS 17 Leasingsverhältnisse). Ob das Leasingverhältnis als Finanzierungsleasing oder Mietleasing zu qualifizieren ist, hängt dabei mehr vom wirtschaftlichen Gehalt als von der rechtlichen Form der Vereinbarung ab.  Finance Leasing (und damit die Aktivierung beim Leasingnehmer) ist nach IAS 17.10 in fünf Fällen vorliegend: automatische Eigentumsübertragung: das juristische Eigentum geht am Ende der Leasinglaufzeit auf ...
  13. Vorsichtsprinzip
    Prinzipien IFRS > Qualitative Anforderungen > Verlässlichkeit > Vorsichtsprinzip
    ... (= Prudence-Principle) wird bei den IFRS deutlich milder ausgelegt und angewendet als bei den deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen. So ist das Prudence-Principle kein Bestandteil eines verbindlichen Standards. Es hat keine vorrangige, sondern lediglich eine nachrangige Bedeutung. So gilt bei den IFRS, dass Prudence die maßvoll vorsichtige Informationsvermittlung bedeutet. Der Unterschied zwischen dem Vorsichtsprinzip nach HGB und dem Prudence-Principle nach IFRS wird bei den ...
  14. Bilanzierung
    Bilanzierung
    Bilanzierung
    ... (Frage der Bewertung). Sie sollen hierfür die IFRS-Sicht der Dinge kennenlernen und dies von den HGB-Vorschriften unterscheiden können (siehe zu letzterem das Lehrskript zu Bilanzierung nach HGB). Es gibt grundlegende Ansatzvorschriften und spezielle (= postenspezifische) Ansatzvorschriften.
  15. Spezielle Ansatzvorschriften
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften
    ... Ansatzschema. Eine Sache gehört dann in eine IFRS-Bilanz, wenn folgendes gegeben ist: Definition eines Assets bzw. einer Liability erfüllt? Probability erfüllt? Reliability erfüllt? weitere postenspezifische Kriterien, wenn einschlägig, erfüllt? Relevance-Grundsatz gegeben? Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen gegeben? wirtschaftliches Eigentum gegeben? Wenn sämtliche (!) Kriterien erfüllt sind, muss die Sache in die Bilanz aufgenommen werden. Ist ...
  16. Immaterielle Vermögenswerte
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Immaterielle Vermögenswerte
    ... assets, also immaterielle Vermögenswerte bei IFRS) ansatzfähig in Abhängigkeit ihrer Zugehörigkeit zum Vermögen.Im Anlagevermögen gilt Ansatzwahlrecht bei nicht entgeltlichem Erwerb, Ansatzpflicht bei entgeltlichem Erwerb, Im Umlaufvermögen hingegen gilt stets Ansatzpflicht.
  17. Forschungs- und Entwicklungskosten
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Forschungs- und Entwicklungskosten
    ... Produktbezug erkennbar Ansatzverbot bei IFRS Entwicklungskosten (= Development Costs) Anwendung von Wissen für neue oder verbesserte Produkte oftmals Patenterteilung Ansatzpflicht, wenn die u.e. Zusatzkriterien erfüllt sind. Die postenspezifischen Vorschriften (für die Development Costs!) sind hier (IAS 38.57) technische Realisierbarkeit Absicht der Fertigstellung Fähigkeit zur Nutzung zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen ...
  18. Latente Steuern
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Latente Steuern
    ... Ausgleich im Laufe der Zeit bei IFRS relevant quasi-permanente kein automatischer Ausgleich bei IFRS relevant permanente kein Ausgleich im Laufe der Zeit bei IFRS nicht relevant. Es existieren zwei Arten: aktive latente Steuern und passive latente Steuern. Die Idee der latenten Steuern ist folgende: wenn durch unterschiedliche Ansatzwahlrechte in Handels- und Steuerbilanz das Ergebnis der beiden Bilanzen unterschiedlich ...
  19. Rückstellungen
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Rückstellungen
    ... aus Innenverpflichtungen heraus bei IFRS gibt. Dies sieht man in IAS 37.20, denn eine Verpflichtung betrifft immer eine andere (!) Partei, gegenüber der die Verpflichtung besteht. Die Trulla-AG erleidet am 08.12.2011 einen Schaden bei einer Maschine. Die notwendige Reparatur in Höhe von 5.000 € wird wegen des Weihnachtsgeschäfts nicht im Dezember 2011 durchgeführt, sondern erst im Februar 2012. Nach dem deutschen Bilanzierungsrecht müsste nach § 249 HGB eine Rückstellung ...
  20. Ausweis
    Ausweis
    Ausweis
    ... im Ausweis).Sie sollen lernen, wie man eine IFRS-Bilanz erstellt und wie sich diese von einer HGB-Bilanz unterscheidet (vgl. hierzu das Lehrskript zu Bilanzen nach HGB).
  21. Bilanzgliederung
    Ausweis > Bilanzgliederung
    ... (= Statement of Financial Positions) nach IFRS hat folgendes Aussehen: Assets Liabilities and Equity A. Non Current Assets A. Capital and Reserves Intangible Assets Issued Capital Property, Plant and Equipment Reserves Investment Properties Non Current Financial Assets B. Non Current Liabilities Deferred Tax Assets Non Current Financial Liabilities Deferred Tax Liabilities B. ...
  22. Aktivposten
    Ausweis > Ausweis einzelner Posten > Aktivposten
    Auf der Aktivseite der IFRS-Bilanz werden Non Current Assets (langfristiges Vermögen) und Current Assets (kurzfristiges Vermögen) vermerkt.
  23. Aktive latente Steuern
    Ausweis > Ausweis einzelner Posten > Aktivposten > Langfristige Vermögenswerte > Aktive latente Steuern
    ... muss größer sein als der IFRS-Gewinn es muss sich um zeitliche oder quasi-permanente Differenzen handeln. Aktive latente Steuern weisen einen langfristigen Charakter auf, was auf die Gewinnunterschiede zurückzuführen ist, welche sich in der Regel in mehreren Jahren ausgleichen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, so erfolgt der Ausweis der latenten Steuern im Anlagevermögen.
  24. Forderungen
    Ausweis > Ausweis einzelner Posten > Aktivposten > Kurzfristige Vermögenswerte > Forderungen
    ... durchzuführen. Anwendung findet hierbei nach IFRS in der Regel die Percentage-of-Completion Methode, deren Folge ein zeitanteiliger Forderungs- und Gewinnausweis ist und unter der Bezeichnung „Künftige Forderung aus Fertigungaufträgen” bzw. „Gross amount due from customers for contract work” ausgewiesen wird. Hinzuzufügen ist, dass dieser Ausweis des Ansatzes schon vor der endgültigen Fertigstellung des Großprojektes durchgeführt wird.
  25. Bewertung
    Bewertung
    Bewertung
    ... in die Bilanz findet. Hierzu sind einige IFRS-Besonderheiten zu beachten, die Sie in diesem Kapital kennenlernen werden. Sie sollen u.A. die Historical Costs, Current Costs, Realisable Values und den Present Value voneinander unterscheiden können.Außerdem sollen Sie auch in speziellen Fällen wie für Intangible Assets, Research and Development Costs, Goodwill und Deferred Taxes die Bewertung durchführen können.Schließlich ist die Unterscheidung in Anschaffungskostenmodell und Neubewertungsmodell ...
  26. Historical Costs
    Bewertung > Grundlegende Vorschriften > Historical Costs
    ... eigener Erstellung. Das, was die IFRS unter Anschaffungskosten und Herstellungskosten verstehen, ist sehr ähnlich zu den Regeln des HGB.
  27. Herstellungskosten
    Bewertung > Grundlegende Vorschriften > Historical Costs > Herstellungskosten
    ... einzelnen Komponenten. Posten IFRS-Bilanz HGB-Bilanz Materialeinzelkosten Pflicht Pflicht Fertigungseinzelkosten Pflicht Pflicht Sondereinzelkosten der Fertigung Pflicht Pflicht Materialgemeinkosten Pflicht Pflicht Fertigungsgemeinkosten Pflicht Pflicht Verwaltungskosten der Produktion Pflicht Wahlrecht Allgemeine Verwaltungskosten Verbot Wahlrecht ...
  28. Aufgabe: Transaktionskosten
    Bewertung > Selbstkontrollaufgaben zur Bewertung > Aufgabe: Transaktionskosten
    ... für die Beschaffung von Eigenkapital nach IFRS behandelt? Wie erfolgt hingegen der Umgang nach HGB?
  29. Lösung: Transaktionskosten
    Bewertung > Selbstkontrollaufgaben zur Bewertung > Aufgabe: Transaktionskosten > Lösung: Transaktionskosten
    Die genannten Transaktionskosten sind nach IFRS als Abzug vom Eigenkapital zu erfassen (IAS 32.37). Bei einer AG werden die Emissionskosten meist bei der Kapitalrücklage gekürzt und also vom Agio abgezogen. Die Aufwendungen für die Beschaffung des Eigenkapitals sind nach deutschem Handelsrecht ausschließlich in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwendung zu erfassen. Sie dürfen nicht aktiviert werden (§ 248 HGB).  
  30. Aufgabe: Straight-line / diminishing-balance / units-of-production-method
    Bewertung > Selbstkontrollaufgaben zur Bewertung > Aufgabe: Straight-line / diminishing-balance / units-of-production-method
    ... im Jahr 2016 und 2017 nach IFRS bei Anwendung der a) straight-line-method b) diminishing-balance-method mit einem Abschreibungsprozentsatz von 30 % c) units-of-production-method (die Laufzeit im Jahr 2016 betrug 10.000 Stunden, im Jahre 2017 hingegen 25.000 Stunden). Gib zusätzlich die jeweiligen Restbuchwerte des Jahres 2016 und 2017 an.
  31. Erstbewertung
    Spezielle Vorschriften > Immaterielle Vermögenswerte > Erstbewertung
    ... Vermögenswerte im Anlagevermögen in der IFRS-Bilanz latente Steuern auf, denn § 5 II EStG verbietet den Ansatz eines solchen Postens. Insofern entsteht eine zeitliche Gewinndifferenz, denn das Ergebnis des Handelsrechts ist zunächst höher als das steuerrechtliche, was sich in den Folgejahren umkehrt.
  32. Folgebewertung GoF
    Spezielle Vorschriften > Geschäfts- oder Firmenwert > Folgebewertung GoF
    ... zum HGB gleich vorweg. Es findet bei IFRS keine planmäßige Abschreibung statt, sondern lediglich (wenn überhaupt) eine außerplanmäßige. Folgendes Vorgehen möge den Umgang mit einem Goodwill in den Folgeperioden zusammenfassen. KOCHREZEPT FOLGEBEWERTUNG GOODWILL.1. Teile den entgeltlichen Firmenwert durch eine Kaufpreisallokation auf sog. Cash generating Units (CGU) auf.2. Prüfe, ob giltBuchwert der CGU (inkl. Firmenwert)> Recoverable Amount der CGU = max(Fair Value less ...
  33. Schulden
    Spezielle Vorschriften > Schulden
    Schulden
    ... Schulden (= Liabilities) werden daher bei den IFRS weiter gefasst als im deutschen Handelsrecht, denn dort zählen lediglich Verbindlichkeiten und Rückstellungen, nicht aber passivische RAP zu den Schulden. Rückstellungen sind mit jenem Betrag zu bewerten, welcher die bestmögliche Schätzung der Ausgabe darstellt, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung notwendig ist. Die passivischen RAP sind mit den Einnahmen zu bewerten, welche auf das zukünftige Geschäftjahr entfallen, insbesondere ...
  34. Gezeichnetes Kapital
    Spezielle Vorschriften > Eigenkapital > Gezeichnetes Kapital
    ... Das gezeichnete Kapital heißt bei IFRS speziell issued capital, es wird zum Nennwert bewertet. Bei den IFRS findet damit eine nominelle Kapitalerhaltung statt. Das issued capital der X-AG beträgt 200.000 €. Die jährliche Inflationsrate liegt bei 4 %. Wie wird das issued capital nach zwei Jahren ausgewiesen? Das issued capital wird, wie erwähnt, nicht an die Inflationsrate angepasst, sondern nominell immer zum selben Betrag, genauer gesagt dem Nennwert, ausgewiesen. Es wird ...
  35. Normalfall Rücklagen
    Spezielle Vorschriften > Eigenkapital > Rücklagen > Normalfall Rücklagen
    ... Gewinnen. Die Gewinnrücklagen bestehen bei IFRS insbesondere aus den einbehaltenen Gewinnen (= retained earnings), diese werden auch als Ergebnisvortrag bezeichnet. Sie sind frei verfügbare Gewinnrücklagen und werden durch Gewinn erhöht sowie durch Verluste oder Dividendenzahlungen gemindert. Die retained earnings werden grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet. Die Gewinnrücklagen umfassen zusätzlich die gesetzliche Rücklage (= legal reserve) als auch die satzungsmäßigen Rücklagen ...
  36. Gewinn- und Verlustrechnung
    Gewinn- und Verlustrechnung
    Gewinn- und Verlustrechnung
    ... Sie sollten insb. wissen, wann bei den IFRS eine Aufwendung anerkannt wird und wann ein Ertrag. Dies sollten Sie dann von den HGB-Vorschriften unterscheiden und abgrenzen können.
  37. Expenses
    Gewinn- und Verlustrechnung > Erfolgsermittlung nach IFRS > Expenses
    ... sind nicht die einzigen Erfolgskomponenten bei IFRS. Zusätzlich sind gains und losses zu beachten. Insgesamt gilt also: Erträge revenues regelmäßig  gains unregelmäßig  Aufwendungen expenses regelmäßig  losses unregelmäßig. Gains entstehen durch sonstige Unternehmenstätigkeit. Gewinne bei Veräußerungen und Zuschreibungen von Vermögenswerten.
  38. Inhalte der Eigenkapitalveränderungsrechnung
    Eigenkapitalveränderungsrechnung > Inhalte der Eigenkapitalveränderungsrechnung
    ... einer Eigenkapitalveränderungsrechnung nach IFRS verdeutlicht werden, wobei auf Vorjahresdaten verzichtet wird. Kopfzeile: Darstellung der relevanten Eigenkapitalposten linke Spalte: Geschäftsvorfälle, die das Reinvermögen verändern. Anhand der Eigenkapitalveränderungsrechnung lässt sich die Entwicklung des Anfangsbestandes zu Beginn der Geschäftsperiode bis hin zum Endbestand am Ende der Geschäftsperiode verfolgen. Veränderungen des Eigenkapitals sind dabei zurückzuführen auf: Gesamterfolg ...
  39. Inhalte des Anhangs
    Anhang > Inhalte des Anhangs
    ... primär beachtet werden müssen. Für deutsche IFRS-Anwender sind Besonderheiten zu beachten, da die europäische Union vereinzelte Standards nicht oder nur teilweise akzeptiert und ihr darüber hinaus eine bestimmte Zeit eingeräumt werden muss, bis sie Standards anerkennt. Bezüglich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gilt es beispielsweise bei Sachanlagen die Abschreibungsmethode, die Nutzungsdauer, die Bewertungsgrundlage und die Abschreibungsprozentsätze anzugeben. Des weiteren besteht ...
  40. Ziele der Segmentberichterstattung
    Segmentberichterstattung > Ziele der Segmentberichterstattung
    ... wird jedoch durch IFRS 8 abgelöst. Sie ist im Wesentlichen für Unternehmen vorgeschrieben, deren Teilhaber- oder Gläubigerpapiere öffentlich gehandelt werden.
  41. Abgrenzung der Segmente
    Segmentberichterstattung > Inhalte > Abgrenzung der Segmente
    Die Segmentabgrenzung zeigt sich in IFRS 8 nach dem Management approach. Es werden die Segmente übernommen, die für die interne Berichterstattung im Unternehmen gebildet werden, wobei die Segmente vorzugsweise produktorientiert (z.B. nach Sportartikel: Fußbälle, Basketbälle, Tennisschläger) oder länderspezifisch (z.B. nach Ländergruppen: Sportartikel in Europa, Amerika, Australien) gewählt werden. Gemäß den Richtlinien des IFRS sind die operativen Segmente verpflichtet, bestimmte Merkmale ...
  42. Informationen der Segmente
    Segmentberichterstattung > Inhalte > Abgrenzung der Segmente > Informationen der Segmente
    ... wesentlich Segmentinformationen sind gemäß IFRS 8 solche, die sich in der folgenden Aufgliederung wiederfinden lassen: Segmentergebnis: IFRS 8 sieht hiefür keine Definition vor, was auf das Management Approach zurückzuführen ist, nach dem die Ergebnisgröße für die interne Steuerung und Berichterstattung zu verwenden ist. Als Beispiele lassen sich hier der kalkulatorische Gewinn des internen Rechnungswesens oder das Periodenergebnis nach IFRS aufzählen. Folglich ist eine Bereitstellung ...
  43. Zusammenfassung der Segmentberichterstattung
    Segmentberichterstattung > Zusammenfassung der Segmentberichterstattung
    ... International Financial Reporting Standards (IFRS) und dem Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) keine wesentlichen Unterschiede aufweist und diese kaum voneinander abweichen. Der Grund dafür liegt in dem identischen Ansatz, den beide Standards verwenden.
  44. Theorie des Konzernabschlusses
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Grundlagen der Konzernrechnungslegung > Theorie des Konzernabschlusses
    ... Die Interessentheorie wird bei IFRS weitestgehend nicht verfolgt. Die Einheitstheorie stellt die Forderung, dass „im Konzernabschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einbezogenen Unternehmen so darzustellen ist, als ob diese Unternehmen insgesamt ein einziges Unternehmen wären“. Man tut also so, als seien die einzelnen Konzernunternehmen lediglich Organe eines größeren, übergeordneten Unternehmens, nämlich des Konzerns. Dies bedeutet, dass z.B. innerbetriebliche ...
  45. Bestandteile des Konzernabschlusses
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Grundlagen der Konzernrechnungslegung > Bestandteile des Konzernabschlusses
    Nach IFRS existieren folgende Bestandteile des Konzernabschlusses: Bilanz vom Beginn, sowie vom Ende der Periode Gewinn- und Verlustrechnung Eigenkapitalveränderungsrechnung Kapitalflussrechnung Anhang KOCHREZEPT: Erstellung Konzernbilanz1. Wer gehört zum Konsolidierungskreis, wer nicht?2. Ausgangspunkt sind die Einzelbilanzen der Einzelunternehmens (= Handelsbilanzen I)3. Angleichung der Einzelbilanzen an die Ansatz- und Bewertungsregeln, welche konzerneinheitlich ...
  46. Rechnungslegungskreis
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis
    ... (IAS 31 - ersetzt durch IFRS 11 und IFRS 12) Quotenkonsolidierung assoziierte Unternehmen (IAS 28) Equity-Methode.
  47. Gemeinschaftsunternehmen
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis > Gemeinschaftsunternehmen
    Gemeinschaftsunternehmen
    Bei Gemeinschaftsunternehmen gründen zwei oder mehrere Unternehmen ein weiteres Unternehmen gemeinsam und üben die Leitung gemeinsam aus. Kein Unternehmen kann dabei das andere überstimmen. Bei der T-AG sind die M1-AG und die M2-AG mit jeweils 50 % beteiligt. Alle Entscheidungen müssen also einstimmig getroffen werden. Das Video wird geladen ...
  48. Assoziierte Unternehmen
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis > Assoziierte Unternehmen
    Assoziierte Unternehmen
    ... geladen ... Hinweis: Der IAS 31 wurde durch IFRS 11 ersetzt.
  49. Kapitalkonsolidierung
    Konsolidierung > Kapitalkonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung
    Die Erstellung der Konzernbilanz erfolgt durch Konsolidierung in vier Schritten: Kapitalkonsolidierung, Schuldenkonsolidierung, Zwischenerfolgseliminierung und GuV-Konsolidierung. Kapitalkonsolidierung bedeutet, dass die Beteiligung der Mutter gegen das Eigenkapital der Tochter verrechnet wird. Die Mutterunternehmung Mutter-AG ist an der Tochter-GmbH mit 5.000 € beteiligt. Die Bilanz der Mutter weist dies im Anlagevermögen unter „Beteiligungen” aus, in der Bilanz ...
  50. Vollkonsolidierung
    Konsolidierung > Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung
    Vollkonsolidierung
    Die Vollkonsolidierung funktioniert wiederum nach der Erwerbsmethode, speziell der Neubewertungsmethode. Wir unterscheiden die Fälle der vollständigen Beherrschung die Mutter habe 100 % der Anteile der Tochter und  der unvollständigen Beherrschung die Mutter habe mehr als 50 %, aber weniger als 100 % der Anteile der Tochter.      Das Video wird geladen ...
  • 290 Texte mit 2 Bildern
  • 179 Übungsaufgaben
  • und 29 Videos



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