Internationale Rechnungslegung

  1. Theorie des Konzernabschlusses
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Grundlagen der Konzernrechnungslegung > Theorie des Konzernabschlusses
    ... Interessentheorie wird bei IFRS weitestgehend nicht verfolgt.Die Einheitstheorie stellt die Forderung, dass „im Abschluss eines Konzerns die Vermögenswerte, die Schulden, ... des Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen so dargestellt werden, als gehörten sie zu einer einzigen wirtschaftlichen Einheit (IFRS 10, Anhang A, "Konzernabschluss). Man tut also so, als seien die einzelnen Konzernunternehmen lediglich Organe eines größeren, übergeordneten ...
  2. Gemeinsame Vereinbarungen
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis > Gemeinsame Vereinbarungen
    ... Tätigkeit (= Joint Operations), IFRS 11.15, bedeutet, dass die beteiligten Parteien "Rechte" (keine Leitung) an der Vereinbarung zuzurechnenden Vermögenswerten und Verpflichtungen haben. Bei einer gemeinschaftlichen Tätigkeit wird die Quotenkonsolidierung angewendet.Bei einem Gemeinschaftsunternehmen (= Joint Venture) haben zwei oder mehr sog. Partnerunternehmen eine gemeinschaftliche Führung an diesem Gemeinschaftsunternehmen (IFRS 11.16). Bei einem Gemeinschaftsunternehmen ...
  3. Teil 1: IFRS
    Teil 1: IFRS
    ... geladen...LERNZIELE:Lernen Sie den Aufbau der IFRS und seine Bestandteile. Sie sollten außerdem wissen, welche Unternehmen die IFRS anwenden müssen.Rechnungslegung nach IFRS unterscheidet sich an manchen Stellen stark von jenem, was man als HGB-Leser gewohnt ist. Wir unterscheidenCode Lawkurze und knappe RegelungenHGBCase Lawlange, ausführlich gefasste RegelungenIFRS.Wenn man das Regelwerk der IAS/IFRS mit jenem des HGB vergleicht, sieht man diesen Unterschied deutlich: für ...
  4. Aufbau IFRS
    Teil 1: IFRS > Aufbau IFRS
    ... verbindlichStandardsIAS, IFRSverbindlichInterpretationsSIC, IFRICverbindlichEin Standard lässt sich einteilen inStandard im engeren Sinne, der verbindlich ist undStandard im weiteren Sinne, der nicht verbindlich ist.Das Video wird geladen...
  5. Rahmenkonzept IFRS
    Teil 1: IFRS > Aufbau IFRS > Rahmenkonzept IFRS
    ... Bildes.Am besten lesen Sie sich kurz im IFRS-Regelwerk an dieser Stelle locker die gerade erwähnten Punkte durch, d.h. Verständlichkeit in F QC4 etc. Wir werden an späterer Stelle die Punkte erläutern, Sie schaffen sich so einen ersten Einblick und lernen, dass das Arbeiten mit dem Regelwerk (= HGB bei nationaler Rechnungslegung, IAS/IFRS bei internationaler Rechnungslegung, EStG etc. beim deutschen Steuerrecht) entscheidend ist.Weiterhin werden im Rahmenkonzept bereits ...
  6. Standards IFRS
    Teil 1: IFRS > Aufbau IFRS > Standards IFRS
    ... IAS 39 wird mit Wirkung zum 01.01.2015 durch IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt, der allerdings noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen wurde.Wichtige IFRS sind:StandardInhalt International Financial Reporting Standards IFRS 2Anteilsbasierte VergütungIFRS 3UnternehmenszusammenschlüsseIFRS 10KonzernabschlüsseIFRS 11Gemeinsame VereinbarungenIFRS 12Angaben zu Beteiligungen an anderen UnternehmenÜbersicht wichtige IFRSDie Standards enthalten stets auch ...
  7. Bestandteile IFRS
    Teil 1: IFRS > Bestandteile IFRS
    Der Jahresabschluss nach IFRS umfasst (IAS 1.10)die Bilanz (= Statement of Financial Position)die Gesamtergebnisrechnung (= Statement of comprehensive income)Eigenkapitalveränderungsrechnung (= Statement of changes in equity)Kapitalflussrechnung (= Statement of Cash Flows)Anhang (= Notes).Er soll eine strukturierte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens geben (IAS 1.9). Dies beinhaltet u.a. Informationen über (IAS 1.9 a) - f))VermögenswerteSchuldenEigenkapitalErträge ...
  8. Betroffene Unternehmen
    Teil 1: IFRS > Betroffene Unternehmen
    ... und welche Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS zu übernehmen haben. Hierfür gibt es folgende Übersicht:Einzelabschlussnicht kapitalmarktorientiertkapitalmarktorientiertKonzernabschlussnicht kapitalmarktorientiertkapitalmarktorientiert.Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften müssen ihren Konzernabschluss nach IFRS erstellen. Für nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen gilt in Deutschland ein Wahlrecht, ihren Konzernabschluss nach IFRS zu erstellen (§ 315e ...
  9. Prinzipien IFRS
    Prinzipien IFRS
    ... Sie die Prinzipien verstanden haben, die den IFRS zugrunde liegen, nämlich das Going Concern Prinzip und das Prinzip der Accrual Basis.Weiterhin sollten Sie die Qualitative Characteristics kennen und die Restriktionen (Constraints) beschreiben können, die für die IFRS-Vorschriften wichtig sind.Vergängenwärtigen Sie sich nochmals die GoB bei der Bilanzierung nach Handelsrecht - der Vergleich wird Ihnen teilweise bekannt vorkommen.Das Video wird geladen...
  10. Unternehmensfortführung
    Prinzipien IFRS > Zugrundeliegende Annahmen > Unternehmensfortführung
    ... aufzustellen.Ein Abschluss ist nach IFRS unter drei Voraussetzungen nicht (!) nach dem Fortführungsprinzip zu erstellen (IAS 1.25):wenn das Management beabsichtigt, das Unternehmen aufzulösen oderwenn das Management beabsichtigt, das Geschäft einzustellen oderkeine realistische Alternative mehr hat, als so zu verfahren.
  11. Erträge und Aufwendungen
    Prinzipien IFRS > Zugrundeliegende Annahmen > Periodenabgrenzung > Erträge und Aufwendungen
    ... Konzept der Periodenabgrenzung aufzustellen (IFRS 9). Das Prinzip der Periodenabgrenzung (= Accrual Basis) ist wichtig für die Frage, wann (!) Erträge und Aufwendungen schon anzusetzen sind und wann noch nicht:ErträgeRealisation Principle (= Realisationsprinzip)AufwendungenMatching Principle (= Prinzip der sachlichen Abgrenzung)Deferralzeitraumbezogene Abgrenzung.Das Realisationsprinzip besagt, wann ein Ertrag entstanden ist und wann noch nicht. Ein Ertrag ist nach dem Realisationsprinzip ...
  12. Wertaufhellung
    Prinzipien IFRS > Zugrundeliegende Annahmen > Periodenabgrenzung > Wertaufhellung
    ... auch das Prinzip der Wertaufhellung, das bei IFRS in einem eigenen Standard geregelt ist (IAS 10 Ereignisse nach der Berichtsperiode). Es besagt, dass alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, auch berücksichtigt werden, selbst dann, wenn sie erst nach dem Bilanzstichtag, aber vor der Bilanzerstellung bekannt werden. Hierbei sind allerdingswerterhellende Tatsachen undwertbegründende Tatsachenzu unterscheiden. Eine Sache ist werterhellend ...
  13. Glaubwürdige Darstellung
    Prinzipien IFRS > Qualitative Anforderungen > Verlässlichkeit > Glaubwürdige Darstellung
    ... Dies heißtrichtige Einhaltung der IFRS-VorschriftenBefolgung der AnsatzvorschriftenBefolgung der Bewertungsvorschriften.
  14. Spezialfall Leasing
    Prinzipien IFRS > Qualitative Anforderungen > Verlässlichkeit > Wirtschaftliche Betrachtungsweise > Spezialfall Leasing
    Für Leasing ist bei den IFRS ein ganzer Standard reserviert (IAS 17 Leasingsverhältnisse). Ob das Leasingverhältnis als Finanzierungsleasing oder Mietleasing zu qualifizieren ist, hängt dabei mehr vom wirtschaftlichen Gehalt als von der rechtlichen Form der Vereinbarung ab. Finance Leasing (und damit die Aktivierung beim Leasingnehmer) ist nach IAS 17.10 in fünf Fällen vorliegend:automatische Eigentumsübertragung:das juristische Eigentum geht am Ende der Leasinglaufzeit ...
  15. Vorsichtsprinzip
    Prinzipien IFRS > Qualitative Anforderungen > Verlässlichkeit > Vorsichtsprinzip
    ... (= Prudence-Principle) wird bei den IFRS deutlich milder ausgelegt und angewendet als bei den deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen. So ist das Prudence-Principle kein Bestandteil eines verbindlichen Standards. Es hat keine vorrangige, sondern lediglich eine nachrangige Bedeutung.So gilt bei den IFRS, dass Prudence die maßvoll vorsichtige Informationsvermittlung bedeutet.Der Unterschied zwischen dem Vorsichtsprinzip nach HGB und dem Prudence-Principle nach IFRS wird bei den ...
  16. Bilanzierung
    Bilanzierung
    ... der Bewertung).Sie sollen hierfür die IFRS-Sicht der Dinge kennenlernen und dies von den HGB-Vorschriften unterscheiden können (siehe zu letzterem das Lehrskript zu Bilanzierung nach HGB).Es gibtgrundlegende Ansatzvorschriften undspezielle (= postenspezifische) Ansatzvorschriften.
  17. Spezielle Ansatzvorschriften
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften
    ... Eine Sache gehört dann in eine IFRS-Bilanz, wenn folgendes gegeben ist:Definition eines Assets bzw. einer Liability erfüllt?Probability erfüllt?Reliability erfüllt?weitere postenspezifische Kriterien, wenn einschlägig, erfüllt?Relevance-Grundsatz gegeben?Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen gegeben?wirtschaftliches Eigentum gegeben?Wenn sämtliche (!) Kriterien erfüllt sind, muss die Sache in die Bilanz aufgenommen werden. Ist ein einziges ...
  18. Immaterielle Vermögenswerte
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Immaterielle Vermögenswerte
    ... also immaterielle Vermögenswerte bei IFRS) ansatzfähig in Abhängigkeit ihrer Zugehörigkeit zum Vermögen.Im Anlagevermögen giltAnsatzwahlrecht bei nicht entgeltlichem Erwerb,Ansatzpflicht bei entgeltlichem Erwerb,Im Umlaufvermögen hingegen gilt stetsAnsatzpflicht.
  19. Forschungs- und Entwicklungskosten
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Forschungs- und Entwicklungskosten
    ... Produktbezug erkennbarAnsatzverbot bei IFRSEntwicklungskosten (= Development Costs)Anwendung von Wissen für neue oder verbesserte Produkteoftmals PatenterteilungAnsatzpflicht, wenn die u.e. Zusatzkriterien erfüllt sind.Die postenspezifischen Vorschriften (für die Development Costs!) sind hier (IAS 38.57)technische RealisierbarkeitAbsicht der FertigstellungFähigkeit zur Nutzungzukünftiger wirtschaftlicher Nutzen durch Verkauf oder EigennutzungVerfügbarkeit ...
  20. Latente Steuern
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Latente Steuern
    ... Ausgleich im Laufe der Zeitbei IFRS relevantquasi-permanentekein automatischer Ausgleichbei IFRS relevantpermanentekein Ausgleich im Laufe der Zeitbei IFRS nicht relevant.Es existieren zwei Arten:aktive latente Steuern undpassive latente Steuern.Die Idee der latenten Steuern ist folgende: wenn durch unterschiedliche Ansatzwahlrechte in Handels- und Steuerbilanz das Ergebnis der beiden Bilanzen unterschiedlich ist und sich der Unterschiedsbetrag aber in der Zukunft ausgleicht, so ...
  21. Rückstellungen
    Bilanzierung > Spezielle Ansatzvorschriften > Rückstellungen
    ... aus Innenverpflichtungen heraus bei IFRS gibt. Dies sieht man in IAS 37.20, denn eine Verpflichtung betrifft immer eine andere (!) Partei, gegenüber der die Verpflichtung besteht.Die Trulla-AG erleidet am 08.12.2011 einen Schaden bei einer Maschine. Die notwendige Reparatur in Höhe von 5.000 € wird wegen des Weihnachtsgeschäfts nicht im Dezember 2011 durchgeführt, sondern erst im Februar 2012.Nach dem deutschen Bilanzierungsrecht müsste nach § 249 ...
  22. Ausweis
    Ausweis
    ... im Ausweis).Sie sollen lernen, wie man eine IFRS-Bilanz erstellt und wie sich diese von einer HGB-Bilanz unterscheidet (vgl. hierzu das Lehrskript zu Bilanzen nach HGB).
  23. Bilanzgliederung
    Ausweis > Bilanzgliederung
    ... (= Statement of Financial Positions) nach IFRS hat folgendes Aussehen:AssetsLiabilities and EquityA. Non Current AssetsA. Capital and ReservesIntangible AssetsIssued CapitalProperty, Plant and EquipmentReservesInvestment PropertiesNon Current Financial AssetsB. Non Current LiabilitiesDeferred Tax AssetsNon Current Financial LiabilitiesDeferred Tax LiabilitiesB. Current AssetsNon-financial liabilitiesInventoriesTrade and Other ReceivablesC. Current LiabilitiesCurrent Financial AssetsTrade ...
  24. Aktivposten
    Ausweis > Ausweis einzelner Posten > Aktivposten
    Auf der Aktivseite der IFRS-Bilanz werdenNon Current Assets (langfristiges Vermögen) undCurrent Assets (kurzfristiges Vermögen)vermerkt.
  25. Aktive latente Steuern
    Ausweis > Ausweis einzelner Posten > Aktivposten > Langfristige Vermögenswerte > Aktive latente Steuern
    ... muss größer sein als der IFRS-Gewinnes muss sich um zeitliche oder quasi-permanente Differenzen handeln.Aktive latente Steuern weisen einen langfristigen Charakter auf, was auf die Gewinnunterschiede zurückzuführen ist, welche sich in der Regel in mehreren Jahren ausgleichen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, so erfolgt der Ausweis der latenten Steuern im Anlagevermögen.
  26. Forderungen
    Ausweis > Ausweis einzelner Posten > Aktivposten > Kurzfristige Vermögenswerte > Forderungen
    ... Anwendung findet hierbei nach IFRS in der Regel die Percentage-of-Completion Methode, deren Folge ein zeitanteiliger Forderungs- und Gewinnausweis ist und unter der Bezeichnung „Künftige Forderung aus Fertigungaufträgen” bzw. „Gross amount due from customers for contract work” ausgewiesen wird. Hinzuzufügen ist, dass dieser Ausweis des Ansatzes schon vor der endgültigen Fertigstellung des Großprojektes durchgeführt wird.
  27. Bewertung
    Bewertung
    ... in die Bilanz findet. Hierzu sind einige IFRS-Besonderheiten zu beachten, die Sie in diesem Kapitel kennenlernen werden. Sie sollen u.A. die Historical Costs, Current Costs, Realisable Values und den Present Value voneinander unterscheiden können.Außerdem sollen Sie auch in speziellen Fällen wie für Intangible Assets, Research and Development Costs, Goodwill und Deferred Taxes die Bewertung durchführen können.Schließlich ist die Unterscheidung in Anschaffungskostenmodell ...
  28. Historical Costs
    Bewertung > Grundlegende Vorschriften > Historical Costs
    ... eigener Erstellung.Das, was die IFRS unter Anschaffungskosten und Herstellungskosten verstehen, ist sehr ähnlich zu den Regeln des HGB.
  29. Herstellungskosten
    Bewertung > Grundlegende Vorschriften > Historical Costs > Herstellungskosten
    ... Übersicht der einzelnen Komponenten.Posten IFRS-BilanzHGB-BilanzMaterialeinzelkostenPflichtPflichtFertigungseinzelkostenPflichtPflichtSondereinzelkosten der Fertigung PflichtPflichtMaterialgemeinkostenPflichtPflichtFertigungsgemeinkostenPflichtPflichtVerwaltungskosten der Produktion PflichtWahlrechtAllgemeine Verwaltungskosten Verbot Wahlrecht Kalkulatorische Kosten Verbot Verbot VertriebskostenVerbot Verbot FinanzierungskostenPflicht bei Qualifying Assets Wahlrecht, sofern auf Zeitraum der ...
  30. Aufgabe: Transaktionskosten
    Bewertung > Selbstkontrollaufgaben zur Bewertung > Aufgabe: Transaktionskosten
    ... für die Beschaffung von Eigenkapital nach IFRS behandelt? Wie erfolgt hingegen der Umgang nach HGB?
  31. Lösung: Transaktionskosten
    Bewertung > Selbstkontrollaufgaben zur Bewertung > Aufgabe: Transaktionskosten > Lösung: Transaktionskosten
    Die genannten Transaktionskosten sind nach IFRS als Abzug vom Eigenkapital zu erfassen (IAS 32.37). Bei einer AG werden die Emissionskosten meist bei der Kapitalrücklage gekürzt und also vom Agio abgezogen.Die Aufwendungen für die Beschaffung des Eigenkapitals sind nach deutschem Handelsrecht ausschließlich in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwendung zu erfassen. Sie dürfen nicht aktiviert werden (§ 248 HGB).  
  32. Aufgabe: Straight-line / diminishing-balance / units-of-production-method
    Bewertung > Selbstkontrollaufgaben zur Bewertung > Aufgabe: Straight-line / diminishing-balance / units-of-production-method
    ... im Jahr 2016 und 2017 nach IFRS bei Anwendung dera) straight-line-methodb) diminishing-balance-method mit einem Abschreibungsprozentsatz von 30 %c) units-of-production-method (die Laufzeit im Jahr 2016 betrug 10.000 Stunden, im Jahre 2017 hingegen 25.000 Stunden).Gib zusätzlich die jeweiligen Restbuchwerte des Jahres 2016 und 2017 an.
  33. Erstbewertung
    Spezielle Vorschriften > Immaterielle Vermögenswerte > Erstbewertung
    ... im Anlagevermögen in der IFRS-Bilanz latente Steuern auf, denn § 5 II EStG verbietet den Ansatz eines solchen Postens. Insofern entsteht eine zeitliche Gewinndifferenz, denn das Ergebnis des Handelsrechts ist zunächst höher als das steuerrechtliche, was sich in den Folgejahren umkehrt.
  34. Folgebewertung GoF
    Spezielle Vorschriften > Geschäfts- oder Firmenwert > Folgebewertung GoF
    ... Unterschied zum HGB gleich vorweg.Es findet bei IFRS keine planmäßige Abschreibung statt, sondern lediglich (wenn überhaupt) eine außerplanmäßige.Folgendes Vorgehen möge den Umgang mit einem Goodwill in den Folgeperioden zusammenfassen.KOCHREZEPT FOLGEBEWERTUNG GOODWILL.1. Teile den entgeltlichen Firmenwert durch eine Kaufpreisallokation auf sog. Cash generating Units (CGU) auf.2. Prüfe, ob giltBuchwert der CGU (inkl. Firmenwert)> Recoverable Amount ...
  35. Schulden
    Spezielle Vorschriften > Schulden
    ... Schulden (= Liabilities) werden daher bei den IFRS weiter gefasst als im deutschen Handelsrecht, denn dort zählen lediglich Verbindlichkeiten und Rückstellungen, nicht aber passivische RAP zu den Schulden. Rückstellungen sind mit jenem Betrag zu bewerten, welcher die bestmögliche Schätzung der Ausgabe darstellt, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung notwendig ist. Die passivischen RAP sind mit den Einnahmen zu bewerten, welche auf das zukünftige ...
  36. Gezeichnetes Kapital
    Spezielle Vorschriften > Eigenkapital > Gezeichnetes Kapital
    ... Das gezeichnete Kapital heißt bei IFRS speziell issued capital, es wird zum Nennwert bewertet. Bei den IFRS findet damit eine nominelle Kapitalerhaltung statt.Das issued capital der X-AG beträgt 200.000 €. Die jährliche Inflationsrate liegt bei 4 %. Wie wird das issued capital nach zwei Jahren ausgewiesen?Das issued capital wird, wie erwähnt, nicht an die Inflationsrate angepasst, sondern nominell immer zum selben Betrag, genauer gesagt dem Nennwert, ausgewiesen. ...
  37. Normalfall Rücklagen
    Spezielle Vorschriften > Eigenkapital > Rücklagen > Normalfall Rücklagen
    ... Gewinnen. Die Gewinnrücklagen bestehen bei IFRS insbesondere aus den einbehaltenen Gewinnen (= retained earnings), diese werden auch als Ergebnisvortrag bezeichnet. Sie sind frei verfügbare Gewinnrücklagen und werden durch Gewinn erhöht sowie durch Verluste oder Dividendenzahlungen gemindert. Die retained earnings werden grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet. Die Gewinnrücklagen umfassen zusätzlich die gesetzliche Rücklage (= legal reserve) als auch die satzungsmäßigen ...
  38. Gewinn- und Verlustrechnung
    Gewinn- und Verlustrechnung
    ... sollten insb. wissen, wann bei den IFRS eine Aufwendung anerkannt wird und wann ein Ertrag. Dies sollten Sie dann von den HGB-Vorschriften unterscheiden und abgrenzen können.
  39. Expenses
    Gewinn- und Verlustrechnung > Erfolgsermittlung nach IFRS > Expenses
    ... sind nicht die einzigen Erfolgskomponenten bei IFRS. Zusätzlich sind gains und losses zu beachten.Insgesamt gilt also:Erträgerevenuesregelmäßig gainsunregelmäßig Aufwendungenexpensesregelmäßig lossesunregelmäßig.Gains entstehen durch sonstige Unternehmenstätigkeit.Gewinne bei Veräußerungen und Zuschreibungen von Vermögenswerten.
  40. Inhalte der Eigenkapitalveränderungsrechnung
    Eigenkapitalveränderungsrechnung > Inhalte der Eigenkapitalveränderungsrechnung
    ... Eigenkapitalveränderungsrechnung nach IFRS verdeutlicht werden, wobei auf Vorjahresdaten verzichtet wird.Kopfzeile: Darstellung der relevanten Eigenkapitalpostenlinke Spalte: Geschäftsvorfälle, die das Reinvermögen verändern.Anhand der Eigenkapitalveränderungsrechnung lässt sich die Entwicklung des Anfangsbestandes zu Beginn der Geschäftsperiode bis hin zum Endbestand am Ende der Geschäftsperiode verfolgen. Veränderungen des Eigenkapitals sind ...
  41. Inhalte des Anhangs
    Anhang > Inhalte des Anhangs
    ... beachtet werden müssen. Für deutsche IFRS-Anwender sind Besonderheiten zu beachten, da die europäische Union vereinzelte Standards nicht oder nur teilweise akzeptiert und ihr darüber hinaus eine bestimmte Zeit eingeräumt werden muss, bis sie Standards anerkennt.Bezüglich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gilt es beispielsweise bei Sachanlagen die Abschreibungsmethode, die Nutzungsdauer, die Bewertungsgrundlage und die Abschreibungsprozentsätze anzugeben. ...
  42. Ziele der Segmentberichterstattung
    Segmentberichterstattung > Ziele der Segmentberichterstattung
    ... wird jedoch durch IFRS 8 abgelöst. Sie ist im Wesentlichen für Unternehmen vorgeschrieben, deren Teilhaber- oder Gläubigerpapiere öffentlich gehandelt werden.
  43. Abgrenzung der Segmente
    Segmentberichterstattung > Inhalte > Abgrenzung der Segmente
    Die Segmentabgrenzung zeigt sich in IFRS 8 nach dem Management approach. Es werden die Segmente übernommen, die für die interne Berichterstattung im Unternehmen gebildet werden, wobei die Segmente vorzugsweise produktorientiert (z.B. nach Sportartikel: Fußbälle, Basketbälle, Tennisschläger) oder länderspezifisch (z.B. nach Ländergruppen: Sportartikel in Europa, Amerika, Australien) gewählt werden. Gemäß den Richtlinien des IFRS sind die operativen ...
  44. Informationen der Segmente
    Segmentberichterstattung > Inhalte > Abgrenzung der Segmente > Informationen der Segmente
    ... Segmentinformationen sind gemäß IFRS 8 solche, die sich in der folgenden Aufgliederung wiederfinden lassen:Segmentergebnis: IFRS 8 sieht hiefür keine Definition vor, was auf das Management Approach zurückzuführen ist, nach dem die Ergebnisgröße für die interne Steuerung und Berichterstattung zu verwenden ist. Als Beispiele lassen sich hier der kalkulatorische Gewinn des internen Rechnungswesens oder das Periodenergebnis nach IFRS aufzählen. Folglich ...
  45. Zusammenfassung der Segmentberichterstattung
    Segmentberichterstattung > Zusammenfassung der Segmentberichterstattung
    ... International Financial Reporting Standards (IFRS) und dem Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) keine wesentlichen Unterschiede aufweist und diese kaum voneinander abweichen. Der Grund dafür liegt in dem identischen Ansatz, den beide Standards verwenden.
  46. Bestandteile des Konzernabschlusses
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Grundlagen der Konzernrechnungslegung > Bestandteile des Konzernabschlusses
    Nach IFRS existieren folgende Bestandteile des Konzernabschlusses:Bilanz vom Beginn, sowie vom Ende der PeriodeGewinn- und VerlustrechnungEigenkapitalveränderungsrechnungKapitalflussrechnungAnhangKOCHREZEPT: Erstellung Konzernbilanz1. Wer gehört zum Konsolidierungskreis, wer nicht?2. Ausgangspunkt sind die Einzelbilanzen der Einzelunternehmens (= Handelsbilanzen I)3. Angleichung der Einzelbilanzen an die Ansatz- und Bewertungsregeln, welche konzerneinheitlich sind. Im Ergebnis erhält ...
  47. Rechnungslegungskreis
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis
    ... Beherrschung verbundene Unternehmen (IFRS 10)Beherrschung liegt vorwir sprechen von der (einen) Mutter, die die eine Tochter (oder mehrere Töchter) beherrschtVollkonsolidierunggemeinsame Vereinbarungen (IFRS 11)gemeinschaftliche Tätigkeiten (Joint Operations), gerechnet mit der QuotenkonsolidierungGemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures), gerechnet mit der Equity-Methodeassoziierte Unternehmen (IAS 28)Equity-Methode.Man trennt diese Fälle auch auf inden engen Kreis (Mutter ...
  48. Verbundene Unternehmen
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis > Verbundene Unternehmen
    ... Beteiligungsunternehmens beeinflusst wird.Der IFRS 10 ersetzt insofern die alten Regelungen nach IAS 27. Der Begriff der Beherrschung wird neu verstanden.Beherrschung kann insb. durch Stimmrechtsmehrheit ausgeübt werden. Bei der Stimmrechtsmehrheit kommt es darauf an, dass die Mehrheit der Stimmrechte bei der Mutterunternehmung liegt. Es wird insbesondere nicht vorausgesetzt, dass eine Beteiligung oder eine Anteilsmehrheit des Mutterunternehmens vorliegt.Wenn eine Stimmenmehrheit nicht vorhanden ...
  49. Assoziierte Unternehmen
    Teil 2: Internationale Konzernrechnungslegung > Rechnungslegungskreis > Assoziierte Unternehmen
    ... B-AG 23 %.Eine Beherrschung liegt nicht vor (IFRS 10.7 ist nicht erfüllt). Weiterhin ist keine gemeinschaftliche Leitung der B durch die A mangels eines anderen Unternehmens zu erkennen. Die (widerlegbare) Vermutung des maßgeblichen Einflusses des IAS 28.5 allerdings greift hier, denn der maßgebliche Einfluss der A an der B wird nicht etwa durch andere Kriterien widerlegt. Insofern ist die B ein mit der A assoziiertes Unternehmen.Die A-AG hält an der B-AG 23 %. Die A hat ...
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Konzernrechnungslegung nach HGB

  1. Bestandteile und Schritte der Konzernrechnungslegung
    Grundlagen der Konzernbilanzierung > Bestandteile und Schritte der Konzernrechnungslegung
    ... KapitalmarktorientierungHGBIFRSIFRSKonzernbilanzPflichtPflichtPflichtKonzern-GuVPflichtPflichtPflichtKonzernanahngPflichtPflichtPflichtEigenkapitalveränderungsrechnungPflichtPflichtPflichtKapitalflussrechnungPflichtPflichtPflichtSegmentberichterstattungWahlrechtnicht vorgesehenPflichtSchritte der KonzernrechnungslegungWenn man schließlich erkannt hat, dass man einen Konzernabschluss erstellen muss, so ist nach den folgenden Schritten weiter vorzugehen:LAMBERT-KOCHREZEPT: ...
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