Umsatzsteuer

  1. Finanzielle Eingliederung
    Steuerbare Leistungen > Unternehmer > Unternehmerfähigkeit > Selbständigkeit: Spezialfall Organschaft > Finanzielle Eingliederung
    ... Die X-GmbH und die F-GmbH erfüllen die Voraussetzungen an die finanzielle Eingliederung. Die X-GmbH ist mit mehr als 50 % an der F-GmbH beteiligt. An der T-GmbH besitzt die X-GmbH jedoch nicht die Mehrheit, deshalb ist bei X und T keine finanzielle Eingliederung gegeben. Schließlich könnte S in den Organkreis aus X und F einbezogen sein. X besitzt an S einen Anteil von 0,6·0,3 + 0,4·0,7 = 0,18 + 0,28 = 0,46 = 46 % der Stimmrechte. Damit liegt keine finanzielle Eingliederung der S-AG ...
  2. Organisatorische Eingliederung
    Steuerbare Leistungen > Unternehmer > Unternehmerfähigkeit > Selbständigkeit: Spezialfall Organschaft > Organisatorische Eingliederung
    ... in jenem Zeitpunkt, in welchem die gesetzlichen Voraussetzungen für die Eingliederung, also finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung, vorliegen. Die Organschaft endet, wenn die gesetzlichen Tatbestandsmerkmale weggefallen sind.
  3. Innergemeinschaftlicher Erwerb
    Arten von Umsätzen > Innergemeinschaftlicher Erwerb
    Innergemeinschaftlicher Erwerb
    ... vorliegt. - § 1a I UStG spricht von drei Voraussetzungen (in Nr. 1, 2 und 3), die sämtlich (= kumulativ) gegeben sein müssen. - § 1a II UStG hingegen sagt, was als innergemeinschaftlicher Erwerb gilt (!) (also nicht ist, wohl aber als solcher behandelt wird). - § 1a III UStG wiederum besagt, wann ein innergemeinschaftlicher Erwerb ausnahmsweise nicht vorliegt. Nämlich z.B. dann, wenn die sog. Erwerbsschwelle von 12.500 € für Erwerbe nach § 1a I Nr. 1, II UStG im letzten Jahr und ...
  4. Ausnahmen von der Erwerbsbesteuerung
    Arten von Umsätzen > Innergemeinschaftlicher Erwerb > Ausnahmen von der Erwerbsbesteuerung
    ... Erwerbs, und zwar persönliche Voraussetzungen und die sog. Erwerbsschwelle. Zum einen müssen persönliche Voraussetzungen erfüllt sein (§ 1a III Nr. 1 UStG). Wenn man nicht vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer ist bzw. Kleinunternehmer bzw. Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittsteuersätzen betreibt bzw. eine juristische Person ist, die nicht Unternehmer ist oder die den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erwirbt, so ist die persönliche Voraussetzung ...
  5. Steuerbefreiungen mit Vorsteuerabzug
    Steuerbefreiungen > Steuerbefreiungen mit Vorsteuerabzug
    ... Der liefernde Unternehmer hat stets die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung nachzuweisen (§ 6 IV UStG). Dies ist möglich über Ausfuhrnachweise (§§ 9 - 12 UStDV) und buchmäßige Nachweise (§ 13 USDV). Ein Ausfuhrnachweis enthält Namen und Anschrift des Unternehmers, handelsübliche Bezeichnung und Menge des ausgeführten Gegenstand, Ort und den Tag der Ausfuhr sowie eine Ausfuhrbestätigung der den Ausgang des Gegenstands aus dem Gemeinschaftsgebiet überwachenden Grenzzollstelle ...
  6. Optionsmöglichkeit
    Steuerbefreiungen > Optionsmöglichkeit
    Optionsmöglichkeit
    ... sind zwei (bzw. bei Vermietungsumsätzen drei) Voraussetzungen, die kumulativ (= sämtlich) vorliegen müssen: - der Umsatz muss an einen anderen Unternehmer - für dessen Unternehmen ausgeführt worden sein. Bei Vermietungsumsätzen darf zusätzlich der empfangende Unternehmer das Gebäude (oder den Teil hiervon) nur für nicht steuerbefreite Umsätze verwenden. Simeon S. aus Düsseldorf vermietet Büroräume im Zentrum der Stadt an a) einen Arzt,b) einen Bauunternehmer,c) einen Kreditvermittler, ...
  7. Vorsteuerabzug
    Vorsteuerabzug
    ... (!). Trotzdem ist der Vorsteuerabzug an best. Voraussetzungen geknüpft. Diese müssen Sie beherrschen. Nachdem die Frage der Steuerbarkeit einer Leistung, der möglichen Steuerbefreiung und also einer eventuellen Umsatzsteuerpflicht der Leistung geklärt wurde, steht fest, wieviel Umsatzsteuer geschuldet wird. Da es sich bei der Umsatzsteuer um ein Allphasen-Netto-Umsatzsteuersystem mit Vorsteuerabzug handelt, ist nun zu klären, wie viel bereits gezahlte Vorsteuer der Unternehmer von seiner ...
  8. Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs
    Vorsteuerabzug > Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs
    ... Vorsteuer abgezogen werden kann, sind gewisse Voraussetzungen zu beachten: persönliche Voraussetzungen und sachliche Voraussetzungen. Zu den persönlichen Voraussetzungen: Im Regelfall sind nur Unternehmer im Rahmen ihres Unternehmens berechtigt, Vorsteuern abzuziehen (§ 15 I UStG). Dies liegt daran, dass der private Endverbraucher gerade mit der Umsatzsteuer belastet werden soll, er soll diese wirtschaftlich tragen. Unternehmen sind zwar Schuldner der Umsatzsteuer, nicht jedoch Träger ...
  9. Rechnungsausweis
    Vorsteuerabzug > Arten des Vorsteuerabzugs > Vorsteuerabzug bei empfangenen Leistungen > Rechnungsausweis
    Besonderes Augenmerk ist hier bei auf die Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Rechnung zu legen. Unter einer Rechnung versteht man jede Urkunde, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter über eine Lieferung oder eine sonstige Leistung gegenüber dem Leistungsempfänger abrechnet (§ 14 II 1 UStG). Unerheblich ist dabei, ob das Wort "Rechnung" als solches in der Urkunde erwähnt ist. Eine Rechnung enthält gewisse Mindestangaben: Name und Anschrift des leistenden Unternehmers, Namen ...
  10. Ausführung für das Unternehmen
    Vorsteuerabzug > Arten des Vorsteuerabzugs > Vorsteuerabzug bei empfangenen Leistungen > Ausführung für das Unternehmen
    ... ist möglich, sobald die drei oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Es kommt also nicht darauf an, ob und wann der Unternehmer die Rechnung bezahlt hat, sondern lediglich, wann er sie erhalten hat. Der Zahlungszeitpunkt ist also unbedeutend dafür, wann die Vorsteuer abgezogen werden darf (Soll-Prinzip). Von dieser Regel existiert allerdings auch eine Ausnahme. So kann bei Vorauszahlungen bzw. bei Abschlagszahlungen die Vorsteuer bereits vor Ausführung der fraglichen Leistung abgezogen ...
  11. Berichtigung des Vorsteuerabzugs
    Berichtigung des Vorsteuerabzugs
    ... 10 % liegt (§ 15 I 2 UStG). Somit haben die Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug im Jahre 2015, also im Erstjahr, nicht vorgelegen (§ 15 I 1 Nr. 1 UStG), damit scheidet eine Korrektur des Vorsteuerabzugs nach § 15a UStG nach der Einlage des Gebäudes in das Unternehmen im Jahre 2016 folglich aus. Wir unterscheiden bei der Vorsteuerberichtigung folgende vier Arten von Vermögenskategorien bzw. Leistungsarten (A 15a.1 II UStAE): Wirtschaftsgüter, die nicht nur einmalig zur Ausführung ...
  12. Istversteuerung
    Besteuerungsverfahren > Istversteuerung
    ... handelt, d.h. nur eine dieser Voraussetzungen muss einschlägig sein, nicht alle zusammen. Ausserdem spricht der § 20 UStG davon, dass das Finanzamt den Antrag des Steuerpflichtigen genehmigen kann (aber offenbar nicht muss). Schließlich geht es im § 20 UStG um vereinnahmte Entgelte. Ein Entgelt gilt als vereinnahmt, wenn man über einen Betrag wirtschaftlich verfügen kann. Die Übersetzerin Christel L. aus Kaarst (NRW) dolmetscht auch gerne. Sie hatte im Jahr 2016 einen ...
  13. Besteuerung der Kleinunternehmer
    Besteuerungsverfahren > Besteuerung der Kleinunternehmer
    ... 50.000 € nicht übersteigt. Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt, so wird auf die Erhebung der Umsatzsteuer für Umsätze nach § 1 I Nr. 1 UStG verzichtet. Der Jungunternehmer Dominique aus Düsseldorf handelt mit Bildern. Im Jahre 2016 hatte er einen Umsatz von 2.000 € erzielt, im Jahre 2017 dann 5.000 €. Dominique führt Leistungen aus, die steuerbar und nicht steuerbefreit nach § 4 UStG sind. Weil er jedoch Kleinunternehmer i.S.d. § 19 UStG ist, wird auf die Erhebung von Umsatzsteuer ...
  14. Steuerschuldnerschaft, insb. Reverse-Charge-Verfahren
    Steuerschuldnerschaft, insb. Reverse-Charge-Verfahren
    ... Dreiecksgeschäft unter gewissen Voraussetzungen der Leistungsempfänger (§ 13b UStG). Werklieferungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers (§ 13b II Nr. 1 UStG) Wir unterscheiden bzgl. der Steuerschuldnerschaft den Normalfall und Übergang der Steuerschuldnerschaft (Reverse-Charge-Verfahren). Der Normalfall ist, dass der leistende Unternehmero die Umsatzsteuer schuldet (§ 13a I Nr. 1 UStG). Der empfangende Unternehmer bezahlt die Umsatzsteuer und zieht ...
  15. Aufgabe Voraussetzungen Vorsteuerabzug
    Wiederholungsfragen zur Umsatzsteuer > Aufgabe Voraussetzungen Vorsteuerabzug
    Welche Voraussetzungen existieren für den Vorsteuerabzug?
  16. Lösung Voraussetzungen Vorsteuerabzug
    Wiederholungsfragen zur Umsatzsteuer > Aufgabe Voraussetzungen Vorsteuerabzug > Lösung Voraussetzungen Vorsteuerabzug
    ... Vorsteuer abgezogen werden kann, sind gewisse Voraussetzungen zu beachten: persönliche Voraussetzungen und sachliche Voraussetzungen. Persönliche Voraussetzungen Im Regelfall sind nur Unternehmer im Rahmen ihres Unternehmens berechtigt, Vorsteuern abzuziehen (§ 15 I UStG). Dies liegt daran, dass der private Endverbraucher gerade mit der Umsatzsteuer belastet werden soll, er soll diese wirtschaftlich tragen. Unternehmen sind zwar Schuldner der Umsatzsteuer, nicht jedoch Träger und ...
  17. Lösung Rechnungsausweis
    Wiederholungsfragen zur Umsatzsteuer > Aufgabe Rechnungsausweis > Lösung Rechnungsausweis
    Besonderes Augenmerk ist hier bei auf die Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Rechnung zu legen. Unter einer Rechnung versteht man jede Urkunde, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter über eine Lieferung oder eine sonstige Leistung gegenüber den Leistungsempfänger abrechnet (§ 14 IV 1 UStG). Unerheblich ist dabei, ob das Wort "Rechnung" als solches in der Urkunde erwähnt ist. Eine Rechnung enthält gewisse Mindestangaben: Name und Anschrift des leistenden Unternehmers, Namen ...
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Abgabenordnung

  1. Ereignisfristen
    Ermittlung des Steueranspruchs > Zeitliche Befristung > Fristen > Fristverlängerung > Ereignisfristen
    ... war (§ 110 III AO). Wenn insgesamt die Voraussetzungen des § 110 III AO vorliegen, so muss dem Steuerpflichtigen die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden. Er wird also dann so behandelt, als habe er die Frist eingehalten. Die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ist also keine Fristverlängerung. Darüber hinaus ist sie keine Ermessensentscheidung des Finanzamtes, sondern mit einem Rechtsanspruch für den Steuerpflichtigen verbunden.
  2. Begriff des Verwaltungsakts
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    Festsetzung des Steueranspruchs > Verwaltungsakt > Begriff des Verwaltungsakts
    ... werden nach § 118 S. 1 AO folgende Voraussetzungen gestellt: hoheitliche Maßnahme, durch eine Behörde getroffen, die einen Einzelfall regelt, auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts ergehend und unmittelbare Rechtswirkung nach außen entfaltend. Es muss sich zunächst um eine hoheitliche Maßnahme handeln, mithin eine des Staates. Unter einer Maßnahme versteht man eine Willenserklärung eines befugten Amtsträgers. Franz Z., Auszubildender im Finanzamt Essen-Ost, unterschreibt ...
  3. Form und Inhalt des Steuerbescheids
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Festsetzung des Steueranspruchs > Steuerbescheid als spezieller Verwaltungsakt > Form und Inhalt des Steuerbescheids
    ... (vgl. § 125 II 1 AO). Wenn eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, wenn der Steuerbescheid also nicht schriftlich erteilt wird oder der Name der ausstellenden Behörde fehlt oder der Steuerschuldner nicht eindeutig bezeichnet ist oder die Art und Höhe der Steuer nicht eindeutig aus dem Steuerbescheid hervorgeht, so ist der Steuerbescheid nichtig (§ 125 I AO, § 125 II 1 AO).Zu den Soll-Bestandteilen gehören die Rechtsbehelfsbelehrung und  die Begründung Durch die Rechtsbehelfsbelehrung ...
  4. Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren
    Rechtsbehelfsverfahren > Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren
    Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren
    ... in folgenden Schritten: Prüfung, ob die Voraussetzungen der Zulässigkeit gegeben sind (§ 358 AO), materiell-rechtliche inhaltliche Prüfung der Begründetheit (vgl. § 367 II AO), Entscheidung über den Einspruch (§ 367 I AO). Das Video wird geladen ...
  5. Zulässigkeit
    Rechtsbehelfsverfahren > Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren > Zulässigkeit
    ... Einspruch zulässig ist. Hierfür sind einzelne Voraussetzungen zu überprüfen (§ 358 S.1 AO). Wenn diese Zulässigkeitsvoraussetzungen für einen formellen Rechtsbehelf wie den Einspruch nicht erfüllt ist, so ist dieser Rechtsbehelf unzulässig. Er wird dann von der Finanzbehörde verworfen, ohne dass überprüft wird, ob der angegriffene Verwaltungsakt sachlich richtig ist (§ 358 S.2 AO). Im Ergebnis für den Steuerpflichtigen kommt dies einer Ablehnung des Einspruchs und also der Unbegründetheit ...
  6. Form
    Rechtsbehelfsverfahren > Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren > Zulässigkeit > Form
    ... Begründung und Beweismittel sind keine Pflichtvoraussetzungen für die Formgebundenheit des Einspruchs, trotz ihres Fehlens ist der Verwaltungsakt also sehr wohl von Amts wegen zu überprüfen.
  7. Frist
    Rechtsbehelfsverfahren > Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren > Zulässigkeit > Frist
    ... des Verwaltungsaktes. Unter gewissen Voraussetzungen ist bei Versäumnis der Einspruchsfrist die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nach § 110 AO möglich. Sollte ein Steuerpflichtiger während einer laufenden Einspruchsfrist sterben, so haben die Erben des Verstorbenen die ursprüngliche Einspruchsfrist gegen sich gelten zu lassen (§ 353 AO). Wenn eine Finanzbehörde einen schriftlichen Verwaltungsakt ohne oder mit einer unrichtigen Rechtsbehelfsbelehrung versieht, so verlängert ...
  8. Einspruchsentscheidung
    Rechtsbehelfsverfahren > Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren > Einspruchsentscheidung
    ... wenn er eine der Zulässigkeitsvoraussetzungen nicht erfüllt, „der Einspruch wird als unbegründet zurückgewiesen” wenn der Einspruch zwar zulässig ist, allerdings in der Sache selbst inhaltlich keine andere Entscheidung getroffen wird als jene des alten Verwaltungsaktes, unter Änderung des Bescheides vom … wird die … Steuer … auf … festgesetzt wenn teilweise der Einspruch des Steuerpflichtigen als zulässig und zumindest teilweise begründet ...
  9. Haftung
    Haftung
    Haftung
    ... Wichtig ist hierbei, dass Sie die Voraussetzungen der Haftung kennen und also einschätzen können, ob ein Haftungstatbestand vorliegt oder nicht. Haftung bedeutet, dass man für eine fremde Schuld mit dem eigenen Vermögen einstehen muss. Es ist also nicht nur möglich, dass sich das Finanzamt am Steuerpflichtigen befriedigt, es kann sich vielmehr auch oder stattdessen an den Haftungsschuldner halten. Beide sind Gesamtschuldner (§ 44 AO). Fritz, 18 Jahre alt, nimmt bei seiner ...
  10. Straf- und Bußgeldverfahren
    Straf- und Bußgeldverfahren
    Straf- und Bußgeldverfahren
    ... können und die einzelnen notwendigen Voraussetzungen für die jeweiligen Tatbestände abprüfen können. In den §§ 369-412 AO sind Straf- und Bußgeldvorschriften enthalten, zusätzlich wird das Straf- und Bußgeldverfahren geregelt. Die Regelungen der Abgabenordnung sind hierbei nicht eigenständig, vielmehr wird auf Vorschriften des Strafgesetzbuches, der Strafprozessordnung sowie des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten zurückgegriffen (§ 386 I AO). Die Tatbestände lassen sich ...
  11. Selbstanzeige
    Straf- und Bußgeldverfahren > Steuerstraftaten > Selbstanzeige
    ... werden (§ 370 I AO). Unter diesen Voraussetzungen wird man insoweit straffrei. Die Straffreiheit tritt aber in mehreren Fällen nicht ein. Der Steuerpflichtige geht z.B. dann nicht straffrei aus, wenn ein Steuerprüfer im Rahmen der Außenprüfung bereits erschienen ist (§ 371 II Nr. 1a AO). Ebenso tritt die Straffreiheit nicht ein, wenn ein Amtsträger der Finanzbehörde zur Ermittlung einer Steuerstraftat oder einer Steuerordnungswidrigkeit erschienen ist oder dem Täter bzw. ...
  12. Lösung Definition Verwaltungsakt
    Wiederholungsfragen zur Abgabenordnung > Aufgabe Definition Verwaltungsakt > Lösung Definition Verwaltungsakt
    ... werden nach § 118 S. 1 AO folgende Voraussetzungen gestellt: hoheitliche Maßnahme, durch eine Behörde getroffen, die einen Einzelfall regelt, auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts ergehend und unmittelbare Rechtswirkung nach außen entfaltend.
  13. Lösung Fristigkeit eines Einspruchs
    Wiederholungsfragen zur Abgabenordnung > Aufgabe Fristigkeit eines Einspruchs > Lösung Fristigkeit eines Einspruchs
    ... des Verwaltungsaktes. Unter gewissen Voraussetzungen ist bei Versäumnis der Einspruchsfrist die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nach § 110 AO möglich. Sollte ein Steuerpflichtiger während einer laufenden Einspruchsfrist sterben, so haben die Erben des Verstorbenen die ursprüngliche Einspruchsfrist gegen sich gelten zu lassen (§ 353 AO). Wenn eine Finanzbehörde einen schriftlichen Verwaltungsakt ohne oder mit einer unrichtigen Rechtsbehelfsbelehrung versieht, so verlängert ...
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Körperschaftsteuer

  1. Organschaftliche Sonderregelungen
    Sachliche Steuerpflicht > Organschaftliche Sonderregelungen
    Organschaftliche Sonderregelungen
    ... Organschaft identisch. Voraussetzungen sind (§ 2 II 2  GewStG): finanzielle Eingliederung und Abschluss und Wirksamwerden eines Ergebnisabführungsvertrages zwischen einer Kapitalgesellschaft (= Organgesellschaft) in ein gewerbliches Unternehmen (= Organträger). Das Video wird geladen ...
  2. Zeitliche Voraussetzungen
    Sachliche Steuerpflicht > Organschaftliche Sonderregelungen > Zeitliche Voraussetzungen
    ... 2015 der Fridolin GmbH. Die zeitlichen Voraussetzungen für eine Organschaft ab dem 1.1.2015 sind daher erfüllt, so dass das Einkommen der Fridolin GmbH in 2021 dem Peter zuzrechnen ist. Wirksamkeit der Organschaft Das Einkommen der Organgesellschaft ist dem Organträger erstmals für das Kalenderjahr zuzurechnen, in dem das Wirtschaftsjahr der Organgesellschaft endet, in dem der Gewinnabführungsvertrag wirksam wird (§ 14 I 2 KStG). Es ist damit nicht auf das Wirtschaftsjahr abzustellen, ...
  3. Nichtbeherrschende Gesellschafter
    Ermittlung körperschaftsteuerpflichtiges Einkommen > Körperschaftsteuerliche Korrekturen > Verdeckte Gewinnausschüttungen > Nichtbeherrschende Gesellschafter
    Nichtbeherrschende Gesellschafter
    ... Gesellschaftern noch zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Verdeckte Gewinnausschüttungen sind z.B. bei Arbeitsverträgen, Mietverträgen, Kaufverträgen und Darlehensverträgen zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft denkbar. Nach bürgerlich-rechtlichen Vorschriften ist Form und Inhalt bis auf wenige gesetzliche Ausnahmen (siehe Grundstücksverträge, § 311b BGB) frei bestimmbar. Deswegen ist im Allgemeinen auch keine Schriftform bei diesen Verträgen zwingend ...
  4. Vorgehensweise bei der Zinsschranke
    Ermittlung körperschaftsteuerpflichtiges Einkommen > Körperschaftsteuerliche Korrekturen > Zinsschranke > Vorgehensweise bei der Zinsschranke
    ... als Betriebsausgaben unter bestimmten Voraussetzungen betragsmäßig begrenzt. Die Zinsschranke gilt gemäß § 8a I 1 KStG auch für Kapitalgesellschaften. Um es direkt vorweg zu nehmen: Es kommt meistens lediglich zu einer Berücksichtigung der Zinsaufwendungen in einer anderen Periode, nicht hingegen zu einer endgültigen Nichtbeachtung von Zinsaufwendungen. Lediglich bei einem schädlichen Anteilserwerbs im Sinne des § 8c KStG geht ein Zinsvortrag komplett oder teilweise verloren. Die ...
  5. Ausnahmetatbestände
    Ermittlung körperschaftsteuerpflichtiges Einkommen > Körperschaftsteuerliche Korrekturen > Zinsschranke > Ausnahmetatbestände
    ... genommen, da die Prüfung und die formalen Voraussetzungen äußerst komplex und umfangreich sind.
  6. Gewinnausschüttungen
    Ermittlung körperschaftsteuerpflichtiges Einkommen > Körperschaftsteuerliche Korrekturen > Steuerfreie Ergebnisse aus Beteiligungen > Gewinnausschüttungen
    Gewinnausschüttungen
    ... € an die Luisa-AG ausschüttet. Da die Voraussetzungen des § 8b IV 1 KStG einschlägig sind, gilt das Dividendenprivileg nicht. Die 20.000 € sind im Rahmen der Körperschaftsteuer zu versteuern. Die Luisa-AG hält 18 % an der Kilian-GmbH, welche 20.000 € an die Luisa-AG ausschüttet. Da die Voraussetzungen des § 8b IV 1 KStG nicht einschlägig sind, gilt das Dividendenprivileg. Die 20.000 € sind wieder abzuziehen, da sie vorher als Ertrag (was sie handelsrechtlich sind) gebucht ...
  7. Freibeträge und Steuersatz
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Ermittlung körperschaftsteuerpflichtiges Einkommen > Freibeträge und Steuersatz
    Freibeträge und Steuersatz
    ... und Forstwirtschaft betreiben, unter bestimmten Voraussetzungen zu. Auch dieser Freibetrag steht Kapitalgesellschaften nicht zur Verfügung. Der Steuersatz der Körperschaftsteuer beträgt 15 % des zu versteuernden Einkommens (§ 23 I KStG). Auf welche Art und Weise Gewinne verwendet werden, ob sie also ausgeschüttet oder thesauriert werden (d.h. ob von ihnen Gewinnrücklagen gebildet werden), ist für die Höhe des Steuersatzes unerheblich, ganz im Gegensatz zum körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren, ...
  8. Körperschaftsteuerminderung
    Sonderregelungen > Wegfall des Anrechnungsverfahrens > Körperschaftsteuerminderung
    ... eines Jahres von 2008 – 2017 (ohne weitere Voraussetzungen, § 37 V KStG). Siehe das vorgenannte Beispiel, allerdings liege die Ausschüttung bei 102.000 €. Es ist eine Minderung möglich in Höhe der kleineren Zahl aus (1/6)·102.000 = 17.000 € und 210.000/14 = 15.000 €. Das Guthaben lässt sich also wegen der Streckung auf die verbliebenen 14 Jahre nur in Höhe von 15.000 € vermindern.
  9. Teileinkünfteverfahren und Abgeltungsteuer
    Sonderregelungen > Teileinkünfteverfahren und Abgeltungsteuer
    ... geltend gemacht werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Anteilseigner jedoch zum Teileinkünfteverfahren optieren oder muss die Dividenden sogar im Teileinkünfteverfahren besteuern (z.B. bei einer Beteiligung von mehr als 10% an der Kapitalgesellschaft). Diese Option kann jedoch immer nur für alle Kapitaleinkünfte in Anspruch genommen werden und nicht nur für Dividenden einer einzigen Gesellschaft (= kein "Cherry-Picking") Nach § 32d VI EStG wird auf Antrag des Steuerpflichten ...
  10. Frage zu Zeitliche Voraussetzungen
    Wiederholungsfragen > Frage zu Zeitliche Voraussetzungen
    Und welche zeitlichen Voraussetzungen existieren bei der Organschaft?
  11. Lösung Vorgründungsgesellschaft, Vorgesellschaft, Gesellschaft
    Selbstkontrollaufgaben > Vorgründungsgesellschaft, Vorgesellschaft, Gesellschaft > Lösung Vorgründungsgesellschaft, Vorgesellschaft, Gesellschaft
    ... müssen für die Vorgesellschaft noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein: Übertragung von Vermögen auf die Gesellschaft, Aufnahme einer Geschäftstätigkeit nach außen, es dürfen keine ernsthaften Hindernisse für die Eintragung ins Handelsregister vorliegen und die Eintragung ins Handelsregister muss alsbald erfolgen. Die so genannte Vorgründungsgesellschaft ist rechtlich nicht identisch mit der später entstehenden Kapitalgesellschaft, also der juristischen ...
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Gewerbesteuer

  1. Formen von Gewerbebetrieben
    Sachliche Steuerpflicht > Formen von Gewerbebetrieben
    ... (= natürlicher Gewerbebetrieb) müssen die Voraussetzungen des § 15 II EStG gegeben sein. Unter diese Form von Gewerbebetrieb fallen lediglich Einzelunternehmen und Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften werden unter der nächsten Form „Gewerbetrieb kraft Rechtsform” zusammengefasst. Deswegen hat sich der Name natürlicher Gewerbebetrieb für die Gewerbebetriebe kraft gewerblicher Tätigkeit eingebürgert. Die Steuerpflichtige Christel L. aus Kaarst (NRW) betreibt einen Handel ...
  2. Organschaft
    Sachliche Steuerpflicht > Organschaft
    ... Im Sinne des § 14 ff. KStG vorliegt. Voraussetzungen für eine Organschaft sind (§ 2 II 2 GewStG in Verbindung mit § 14 KStG): finanzielle Eingliederung und Abschluss eines Ergebnisabführungsvertrages zwischen einer Kapitalgesellschaft (= Organgesellschaft) und einem gewerblichen Unternehmen (= Organträger). Konsequenz einer Organschaft ist, dass die Organgesellschaft als eine Betriebstätte des Organträgers gilt. Die Organgesellschaft ermittelt ihren Gewerbeertrag ...
  3. Gewerbebetriebe kraft gewerblicher Tätigkeit
    Sachliche Steuerpflicht > Beginn und Ende der sachlichen Steuerpflicht > Gewerbebetriebe kraft gewerblicher Tätigkeit
    ... beginnt, wenn alle tatbestandlichen Voraussetzungen für die Annahme eines Gewerbebetriebs vorliegen. Hier spielen bloße Vorbereitungshandlungen keine Rolle. Ebenso unerheblich ist der Zeitpunkt der möglichen Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister. Wichtig ist außerdem, dass bei gewerblich geprägten Personengesellschaften (§ 15 III Nr. 2 EStG) die Steuerpflicht erst dann beginnt, wenn der Gewerbebetrieb in Gang gesetzt ist (H 2.5 I GewStH). Der Gewerbetreibende Hubert ...
  4. Gewerbebetriebe kraft wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs
    Sachliche Steuerpflicht > Beginn und Ende der sachlichen Steuerpflicht > Gewerbebetriebe kraft wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs
    Gewerbebetriebe kraft wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs
    ... beginnt die Gewerbesteuerpflicht, wenn alle Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs erfüllt sind. Für das Ende der Steuerpflicht ist die tatsächliche Einstellung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs maßgebend. Wenn der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb in jährlich wiederkehrenden Tätigkeiten (Veranstaltungen) von jeweils kurzer Dauer besteht (z.B. Schützenfeste oder Weinfeste), dann muss man von einem Fortbestehen des Gewerbebetriebs ausgehen, wenn eine Wiederholungsabsicht ...
  5. Steuerfreie Dividenden aus Streubesitz
    Ermittlung des Gewerbeertrags > Gewerbesteuerliche Modifikation > Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen > Steuerfreie Dividenden aus Streubesitz
    Steuerfreie Dividenden aus Streubesitz
    ... gezeichneten Kapital der A AG hält, sind die Voraussetzungen des § 9 Nr. 2a GewStG nicht erfüllt. Demenstprechend erfolgt eine Hinzurechnung des zuvor nach den körperschaftsteuerlichen Vorschriften gekürzten Betrags von 76.000 € für gewerbesteuerliche Zwecke. Der Gewinn aus Gewerbebetrieb beträgt somit 50.000 € (-26.000 + 76.000). Vorsicht: Hier werden nur 95% wieder hinzugerechnet, da anderenfalls 105% der Dividende der Gewerbesteuer unterliegen würden! b) Für die Ermittlung des ...
  6. Gewerbeverlust
    Ermittlung des Gewerbeertrags > Gewerbeverlust
    Gewerbeverlust
    ... Objektsteuercharakters der Gewerbesteuer an die Voraussetzungen der Unternehmensidentität und der Unternehmeridentität geknüpft. Unternehmensidentität bedeutet hierbei, dass der Gewerbebetrieb des Anrechnungsjahres identisch ist mit jenem Betrieb, welcher im Jahr der Entstehung des Verlusts bestanden hat. Dies hat zur Konsequenz, dass ein negativer Gewerbeertrag eines Betriebes nicht mit einem positiven Gewerbeertrag eines anderen Betriebes, aber desselben Unternehmers ausgeglichen ...
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Finanzwirtschaftliches Management

  1. Selbstfinanzierung
    Finanzierung > Finanzierungsarten > Innenfinanzierung > Selbstfinanzierung
    ... Betrag nach der Versteuerung zur Verfügung. Voraussetzungen der Selbstfinanzierung sind, dass liquide Mittel fließen (nämlich aus dem Umsatzprozess) und dass dem kein auszahlungswirksamer Aufwand gegenübersteht. Die stille Selbstfinanzierung besitzt gegenüber der offenen Selbstfinanzierung die beiden Vorteile der Steuerstundung und des Liquiditätseffekts. Bei der Steuerstundung für das Unternehmen geht es darum, dass Steuerzahlungen in spätere Perioden verlagert ...
  2. Aufgabe: Stille Zession
    Kredite > Selbstkontrollaufgaben zu Kredite > Aufgabe: Stille Zession
    ... Sie die Bedeutung einer Zession. b) Welche Voraussetzungen sind für eine Zession notwendig? Nennen Sie mindestens zwei Punkte. c) Warum vereinbaren die Parteien der Chemieanlagen GmbH und der Westfalia-Bank zunächst nur eine stille Zession? Begründen Sie dies. d) Überprüfen Sie, ob die Westfalia-Bank durch die Offenlegung der Zession einen Vorteil erlangt und stellen Sie diesen ggf. dar. e) Unterscheiden Sie die Begriffe der stillen Zession und der offenen Zession.
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Einkommensteuer

  1. Unterhaltsaufwendungen
    Ermittlung des Einkommens > Außergewöhnliche Belastungen > Typisierte außergewöhnliche Belastungen > Unterhaltsaufwendungen
    ... in dem die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen nicht vorliegen, um 1/12 zu kürzen sind (§ 33a III EStG). Eigene Einkünfte und Bezüge der unterhaltenen Person oder des Kindes, die auf diesen Kalendermonat entfallen, vermindern die nach Satz 1 ermäßigten Höchstbeträge und Freibeträge nicht (§ 33a IV 2 EStG).
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