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Berichterstattung - Basel - II - Vorschriften

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Berichterstattung

Basel - II - Vorschriften

Ratings sind auch wichtig im Rahmen der sog. Basel-II-Vorschriften. Hierbei geht es darum, die Eigenkapitalanforderungen stärker am tatsächlichen Risiko auszurichten, als dies bisher der Fall war. Die Basel-II-Regeln bestehen aus drei sog. „Säulen“:

  • Mindesteigenkapitalanforderungen (= Säule I)

    • Kreditausfallrisiken,

    • Marktpreisrisiken und

    • operationelle Risiken.

  • bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess (= Säule II)

    • laufende regelmäßige Überprüfung durch die Bankenaufsicht

    • Überprüfung der Risikosteuerung und des Berichtswesens

    • Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch

  • erweiterte Offenlegung (= Säule III)

    • Eigenkapitalstruktur

    • eingegange Risiken und deren Beurteilung

    • Angemessenheit der Eigenmittelausstattung.

Im Rahmen der Mindesteigenkapitalanforderungen sollen die Risiken einer Bank stärker bei der Bemessung der Eigenkapitalausstattung berücksichtigt werden. Es geht bei den Marktpreisrisiken insb. um die Quantifizierung und Steuerung von Preisrisiken. Im Rahmen der operationellen Risiken sind Formeln für die Unterlegung mit Eigenmitteln zu beachten wie z.B.

aufsichtsrechtliche Eigenmittel 0,08∙[Summe risikogewichtete Aktiva + 0,125∙(Marktrisiko + operationelles Risiko)].

Im bankaufsichtsrechtlichen Überprüfungsprozess geht es um die

  • laufende regelmäßige Überprüfung durch die Bankenaufsicht und die

  • Überprüfung der Risikosteuerung und des Berichtswesens

  • Zinsänderungen im Anlagebuch.

Die erweiterte Offenlegung dreht sich um die

  • Eigenkapitalstruktur, die

  • eingegangenen Risiken und deren Beurteilung als auch

  • die Angemessenheit der Eigenmittelausstattung.