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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit - Zielgruppenspezifische Präsentationen

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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit

Zielgruppenspezifische Präsentationen

Bei der Präsentation unterscheiden wir

  • allgemeine Überlegungen,

  • die Vorbereitung einer Präsentation

  • den Medieneinsatz und

  • die Visualisierung der Präsentation.

Zu den allgemeinen Überlegungen. Wichtig ist, in einer Präsentation überzeugend zu wirken. Hierbei lässt sich zum Beispiel, aber nicht nur, folgendes angeben:

  • Persönlichkeit

  • Kommunikation

  • Medieneinsatz

  • Aufbau und Struktur.

Bzgl. der Persönlichkeit ist das Auftreten sehr wichtig. Es sollte sicher, selbstbewusst und überzeugend sein. Das Erscheinungsbild muss dem Zweck der Präsentation angemessen sein. Bzgl. der Kommunikation ist zu sagen, dass die Sprache gut verständlich und lebendig (nicht monoton) sein soll. Auf eine sichere Körpersprache sowie unterstützende Gestik und Mimik ist zu achten. Der Medieneinsatz sollte die Präsentation unterstützen. Aufbau und Struktur müssen erkennbar und sinnvoll, das Thema muss erfasst sein.

Vorbereitung einer Präsentation

Die Vorbereitung einer Präsentation sollte

  • organisatorisch

  • methodisch

  • persönlich und

  • inhaltlich

sein.

Bei der methodischen Vorbereitung stellt sich die Frage, welche Zielgruppe der Präsentation zuhört bzw. zuschaut. Ist diese homogen oder heterogen? Was erwartet das Publikum und kann es passieren, dass durch die Präsentation Konflikte hervorgerufen werden, die sich während derselben in Konflikten entladen? Persönlich sollte die Präsentation gut vorbereitet sein, so dass keine Zweifel an der Kompetenz der vortragenden Person entstehen. Ist also die technische Vorbereitung hinreichend gut, d.h. sind Handout und Folien durchdacht und der Medieneinsatz geregelt?

Weiterhin muss die Präsentation inhaltlich gut vorbereitet sein. Man muss sich Gedanken darüber machen, was mit der Präsentation erreicht werden soll und ob sich die Zuhörer bzw. Zuschauer für das Thema interessieren. Wichtig ist weiterhin, sich über die Reihenfolge der abzuarbeitenden Punkte Gedanken zu machen und die Kernbotschaft der Präsentation prägnant herauszuarbeiten. Ebenso sollte der Vortragsstil nicht langweilig, sondern spannend sein.

Medieneinsatz

Auch der Medieneinsatz sollte bei einer Präsentation gut durchdacht und zielgruppenorientiert sein. Folgende Medien stehen zur Auswahl:

  • Overheadprojektor

  • Flip-Chart

  • Beamer

  • Pinnwand

Beim Einsatz eines Overheadprojektors (= OHP) schreibt der Vortragende auf einer transparenten Folie, das Geschriebene wird durch den OHP an die dahinterliegende Wand projiziert.

In manchen Punkten ähnlich funktioniert ein Beamer. Dieser wird an einen Rechner angeschlossen und strahlt das Bild des Computers an die Wand an. Von Nachteil ist, dass der Vortragende nicht mit der Hand das gezeigte Bild verändern kann, es sei denn, er schreibt auf ein Grafiktablett. Präsentationen auf einem Beamer müssen insofern deutlich aufwändiger vorbereitet werden als jene, die mithilfe eines OHPs durchgeführt werden. Von Vorteil gegenüber dem Einsatz eines OHPs ist hingegen, dass Animationen und eine Fernbedienung möglich sind.

Deutlich weniger Technik verlangt der Einsatz eines sog. Flip-Charts. Hierbei handelt sich um einen Metallträger, auf dem ein großformatiger Papierblock befestigt werden kann. Informationen, die dem Publikum für längere Zeit sichtbar sein sollen, werden hier aufnotiert. Ein Flip-Chart ist technisch nicht aufwändig, was von Vorteil ist, allerdings ist er nur begrenzt einsetzbar, insbesondere ist das Bild, was auf einem Flip-Chart notiert werden kann, im Vergleich zum Bild des Beamers oder eines OHPs deutlich kleiner.

Eine Pinnwand ist ein großer Träger, auf dem meistens ein großer Stoff bzw. Kork aufgezogen ist, um hierauf Fotos bzw. Kärtchen anzuheften. Die Pinnwand eignet sich lediglich für eine Arbeit in Kleingruppen, weil das gezeigte Bild noch kleiner ist als bereits auf einem Flip-Chart.

Visualisierung der Präsentation

Egal, welches technische Hilfsmittel benutzt wird, der Vortragende muss sich stets Gedanken über die Visualisierung machen. Er muss sich fragen, ob die Gestaltung der Folien (beim Einsatz eines OHPs) bzw. der Präsentationsbilder beim Einsatz eines Beamers bzw. die gezeigten Kärtchen bei der Pinnwand oder aber die beschrifteten Papiere beim Flip-Chart geeignet sind, um das, was er präsentieren möchte, auch dem Publikum nahezubringen.

Er muss sich außerdem fragen, ob der „Rote Faden“ innerhalb seiner Präsentation gegeben ist und das Publikum dem folgen kann, was er erzählen möchte. Wichtig ist auch, ob gezeigte Bilder zu dem Text bzw. zu seinem Vortrag passen. Fraglich ist insbesondere der Einsatz von Farben. Eine zu bunte Präsentation ist genauso der Klarheit nicht förderlich wie ein zu farbloser Vortrag. Hier kommt es, kurz gesagt, auf die richtige Akzentuierung an.