ZU DEN KURSEN!

Konzernbilanz nach Handelsrecht - Bilanzierungsverbote und Bilanzierungswahlrechte

Kursangebot | Konzernbilanz nach Handelsrecht | Bilanzierungsverbote und Bilanzierungswahlrechte

Konzernbilanz nach Handelsrecht

Bilanzierungsverbote und Bilanzierungswahlrechte

bibukurse JETZT WEITER LERNEN!

Weitere Lernvideos sowie zahlreiche Materialien erwarten dich:
Komplettpaket für Bilanzbuchhalter


2401 Lerntexte mit den besten Erklärungen

685 weitere Lernvideos von unseren erfahrenen Dozenten

3491 Übungen zum Trainieren der Inhalte

3219 informative und einprägsame Abbildungen

Bilanzierungsverbote

Nach der Klärung der Frage der abstrakten Bilanzierungsfähigkeit, ist ein zweiter Punkt sehr entscheidend: Gibt es ein Bilanzierungsverbot im Konkreten. Hierbei existieren sowohl:

  • Aktivierungsverbote und

  • Passivierungsverbote.

Aktivierungsverbote

Die Aktivierungsverbote listet § 248 HGB auf:

  • Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und die Beschaffung des Eigenkapitals (§ 248 I HGB),

  • selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 Satz 2 HGB).

    Kommen wir zu diesen Aktivierungsverboten im Einzelnen.

Die Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens dürfen nicht aktiviert werden nach § 248 Abs. 1 HGB. Hierzu zählen insbesondere:

  • Notariatskosten

  • Kosten für Registereintragungen etc.

All jene Aufwendungen sind als solche lediglich in die Gewinn- und Verlustrechnung aufzunehmen, hingegen aber nicht in der Bilanz als Vermögensgegenstand aktivierbar.

Passivierungsverbote

Auf der Passivseite der Bilanz existieren deutlich weniger Verbote der Aufnahme als auf der Aktivseite. § 249 Abs. 2 HGB redet davon, dass all jenes was nicht in § 249 Abs. 1 HGB erwähnt ist, nicht Rückstellung sein darf. Insofern handelt es sich hier um ein explizites Passivierungsverbot.

Bilanzierungswahlrechte

Bilanzierungswahlrechte treten auf als:

  • Aktivierungswahlrechte und

  • Passivierungswahlrechte

Aktivierungswahlrechte

Zu den Aktivierungswahlrechten gehören:

  • immaterielle, unentgeltlich erworbene Vermögensgegenstände,

  • Aufwendungen für ein Disagio (§ 250 Abs. 3 HGB)

     

  • aktive Steuerlatenzen (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Auf die Aktivierungswahlrechte im Einzelnen gehen wir im Anschluss näher ein.

Passivierungswahlrechte

Seit dem BilMoG gibt es keine Passivierungswahlrechte mehr.