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Lohnsteuer - Laufender Arbeitslohn

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Lohnsteuer

Laufender Arbeitslohn

Der laufende Arbeitslohn ist nach § 11 I 4 EStG i.V.m. § 38a I 2 EStG in jenem Kalenderjahr bezogen, in welchem der Lohnzahlungszeitraum endet.

Merke

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Dies stellt eine Ausnahme vom Zuflussprinzip des § 11 I 1 EStG dar, welches üblicherweise Anwendung im Einkommensteuerrecht findet.

Beispiel

Hier klicken zum AusklappenKarla M., die Mitarbeiterin bei der Bond-GmbH ist, erhält ihren Dezemberlohn am 4.1. des Folgejahres ausbezahlt.

Die Zahlung des Gehalts ist im Folgejahr erfolgt. Dennoch ist sie dem Vorjahr zuzurechnen, da der Lohnzahlungszeitraum am 31.12 endete.

Vorsicht

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Eine Ausnahme hiervon besteht dann, sobald der laufende Arbeitslohn nicht innerhalb der ersten drei Wochen nach Ablauf des Lohnzahlungszeitraums gezahlt wird (R 39b.2 Abs.2 Nr.8 LStR). Man geht in diesem Fall von einem sonstigen Bezug aus.

Beispiel

Hier klicken zum AusklappenKarla M., die Mitarbeiterin bei der Bond-GmbH ist, erhält ihren Dezemberlohn am 27.1. des Folgejahres ausbezahlt.

Da der Lohn ihr erst im Folgejahr zufließt, und dies auch über die drei Wochen Frist nach dem Lohnzahlungszeitraum erfolgt, ist auch die Versteuerung dem Folgejahr zuzuordnen.

Merke

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Die Lohnsteuer wird mit dem Teilbetrag der Jahreslohnsteuer erhoben, welcher sich bei Umrechnung des laufenden Arbeitslohns auf einen Jahresarbeitslohn ergibt. Man erhebt bei einem Monatslohn dementsprechend 1/12 der Jahreslohnsteuer, bei einem Wochenlohn zufolge 7/360 und bei einem Tageslohn 1/360 der Jahreslohnsteuer.

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