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Finanzmanagement - Devisenoptionsgeschäfte

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Finanzmanagement

Devisenoptionsgeschäfte

DevisenOptionsgeschäfte bieten die Möglichkeit, sich gegen Kursrisiken abzusichern. Man unterscheidet

  • Kaufoptionen (Calls) und

  • Verkaufsoptionen (Puts).

Bei einer Kaufoption hat der Inhaber das Recht, aber nicht die Pflicht, einen bestimmten Devisenbetrag während der Optionsfrist zu einem vorher festgelegten (!) Kurs (= strike price) abnehmen zu können. Für dieses Recht zahlt der Inhaber die sog. Optionsprämie. Durch die Option kann ein Importeur sich gegen Kursschwankungen absichern, denn ein bestimmter Betrag in Devisen, den er in der Zukunft leisten muss, lässt sich in der Zukunft zu einem Euro-Betrag anschaffen, den er heute schon durch die Devisenoption vereinbaren kann.

Bei einer Verkaufsoption hat der Inhaber das Recht, aber nicht die Pflicht, einen bestimmten Devisenbetrag während der Optionsfrist zu einem vorher festgelegten (!) Kurs (= strike price) verkaufen zu können. Hierdurch kann sich ein Exporteur gegen Kursschwankungen absichern, denn den Betrag, den er in der Zukunft in fremder Währung erhält, kann er dann in einen heute vereinbarten Euro-Betrag umtauschen.

Merke

Hier klicken zum AusklappenDevisenoptionsgeschäfte sind sehr viel teurer als Devisentermingeschäfte. Beide lassen sich zur Absicherung gegen Währungsschwankungen einsetzen.

Ein Devisenoptionsgeschäft ist ein bedingtes Termingeschäft, da es nicht erfüllt werden muss, sondern erfüllt werden kann. Ein Termingeschäft hingegen ist ein unbedingtes Termingeschäft, denn es muss erfüllt werden.