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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit - Maßnahmen zur beruflichen Entwicklung und Weiterbildung

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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit

Maßnahmen zur beruflichen Entwicklung und Weiterbildung

Wir gehen ein auf

  • personelle und betriebliche Maßnahmen

    • Förderprogramme

      • Training along the job

      • job rotation

      • job enlargement

      • job enrichment

    • Beratung und Unterstützung der Mitarbeiter

    • interne und externe Weiterbildung

    • arbeitsplatzbegleitende Maßnahmen

      • Training into the job

      • Training on the job

      • Jobsharing

      • Training off the job

      • Training out of the job.

  • Erfolgskontrolle und Anpassung

    • Evaluierungsinstrumente,

    • Feedback und

    • Qualitätsmanagement.

Personelle und betriebliche Maßnahmen

Kommen wir zunächst zu den Fördermaßnahmen. Unter Training along the Job versteht man, dass mit den Mitarbeitern Pläne für die Laufbahn und außerdem Karrierepläne erstellt werden.

Job rotation bedeutet den systematischen Stellenwechsel, damit der Mitarbeiter Kenntnisse erweitern und vertiefen kann. Durch den immer wieder erfolgenden Wechsel des Arbeitsplatzes und der Aufgabe sollen seine Qualifikation, aber auch seine Motivation gefördert werden.

Bei Job enlargements erweitert man die Aufgaben des Mitarbeiters um ähnliche Arbeitsbereiche. Die Motivation hierbei ist, dass die Monotonie am Arbeitsplatz gesenkt werden soll. Außerdem soll der Mitarbeiter seine Qualifikationen erweitern und neue erwerben können.

Bei Job enrichments geht es wiederum um eine qualitative Erweiterung des Arbeitsbereiches. Es sollen Aufgaben übertragen werden, die bisher vor-bzw. nachgelagert waren.

Kommen wir zu den arbeitsplatzbegleitenden Maßnahmen. Unter Training into the job versteht man, dass der Mitarbeiter durch Ausbildung bzw. eine gezielte Einarbeitung zu einer neuen Tätigkeit hingeführt wird, damit er die vorgesehene Aufgabe erledigen kann.

Bei Training on the job werden hingegen Aufgaben übernommen, welche die Qualifikation des Mitarbeiters fördern. Dies kann dadurch bewerkstelligt werden, dass direkt am Arbeitsplatz eingewiesen wird oder aber dass er entsprechende Aufgaben erledigen muss. 

Jobsharing bezeichnet die Tatsache, eine Vollzeitstelle von mehreren Teilzeitkräften zu erledigen und dass die Teilzeitkräfte sich die Arbeitszeit nach eigenen Wünschen einteilen und nicht etwa vom Vorgesetzten vorgeschrieben bekommen.

Bei Training off the job werden Kenntnisse in bisher nicht bekannten Arbeitsbereichen vermittelt.

Erfolgskontrolle und Anpassung

Bezüglich der Erfolgskontrolle und Anpassung gehen wir im Folgenden insbesondere auf das Qualitätsmanagement ein.

Unter Qualitätsmanagement versteht man alle organisatorischen Maßnahmen, welche zur Verbesserung der Prozessqualität, aber auch zur Verbesserung der Leistungen des Unternehmens (insb. der verkauften Dienstleistungen oder Produkte) dienen. Es werden insbesondere auch innerorganisatorische Leistungen durch das Qualitätsmanagement erfasst.

Hinweis

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In der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, in Teilen der Gesundheitsversorgung, der medizinischen Rehabilitation oder auch der Medizintechnik ist ein Qualitätsmanagementsystem vorgeschrieben.

Durch Qualitätsmanagement als Teilbereich des funktionalen Managements sollen Effektivität und Effizienz einer Arbeit oder eines Geschäftsprozesses erhöht werden. Es sind hierbei materielle Vorgaben als auch zeitliche zu berücksichtigen, insbesondere ist aber auch die Qualität des verkauften Produkts bzw. der verkauften Dienstleistung zu sichern bzw. weiterzuentwickeln.

Inhalt des Qualitätsmanagements sind beispielsweise, aber nicht nur,

  • Steigerung der Kundenzufriedenheit

  • Motivation der Belegschaft

  • NormenEntwicklung für Produkt oder Leistungen,

  • optimierte Kommunikationsstrukturen und

  • Gestaltung von Arbeitsräumen.

Qualitätsmanagement hat die Aufgabe, dass in der Gestaltung von Arbeitsabläufen in einer Unternehmung sichergestellt werden soll, dass Qualität den ihm zustehenden Platz einnimmt. Dies bezieht sich sowohl auf die verkauften Produkte und Dienstleistungen als auch auf interne Prozesse.

Merke

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Wichtig ist allerdings nun, dass das Qualitätsmanagement nicht zu einem besseren Ergebnis führt, sondern lediglich die am Anfang vorgegebene Qualität sichert.

Eine Qualitätszertifizierung, wie etwa nach ISO sagt deshalb nichts über die Qualität des Produkts einer Unternehmung aus, sondern vielmehr über das Qualitätsmanagement im Herstellungsprozess.