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Konzernbilanz nach Handelsrecht - Aufgabe: Pflicht zur Erstellung einer Konzernbilanz- Nettomethode

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Konzernbilanz nach Handelsrecht

Aufgabe: Pflicht zur Erstellung einer Konzernbilanz- Nettomethode

Aufgabe:

Die MU-AG mit Sitz in Berlin hält 100 % an der TU-GmbH. Die folgenden Daten der Konzernabschlüsse seien bekannt:

 

2015

2016

2017

Bilanzsumme (Mio. €)

21

18

21

Umsatzerlöse (Mio. €)

41

41

38

Anzahl Arbeitnehmer

210

200

210

Ist die MU-AG zur Erstellung eines Konzernabschlusses überhaupt verpflichtet?

Vertiefung

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Lösung:

Zu prüfen ist § 293 I 1 Nr. 2 HGB, d.h. die Nettomethode, denn nur der Konzernabschluss der einzelnen Jahre ist bekannt. Zu prüfen sind damit, in der Summe aus den Werten der Mutter und Tochter, folgende Grenzwerte:

  • bei der Bilanzsumme 20 Mio. €

  • bei den Umsatzerlösen 40 Mio. €

  • bei den Arbeitnehmern 250.

Also gilt:

 

2015

Grenzwerte überschritten

2016

Grenzwerte überschritten

2017

Grenzwerte überschritten

Bilanzsumme (Mio. €)

21

21 > 20, also ja

18

nein

21

ja

Umsatzerlöse (Mio. €)

41

41 > 40, also ja

41

ja

38

nein

Anzahl Arbeitnehmer

210

210 < 250, also nein

200

nein

210

nein

also:

 

zweimal überschritten

 

nur einmal überschritten

 

nur einmal überschrittén

Befreiung also möglich?

nein

nein, denn 2016 ist erstes Jahr, in dem die Grenzwerte zweimal unterschritten sind

hier (also in 2017) zum erstenmal eine Befreiung möglich