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Konzernbilanz nach Handelsrecht - Konsolidierungsarten

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Konzernbilanz nach Handelsrecht

Konsolidierungsarten

Aufgabe:

Die Klug-AG hält 50 % an der Z-AG. In der Satzung der Z-AG ist festgehalten, dass die Klug-AG stets die Mehrheit des Vorstands besetzen kann.

Die Klug-AG hat außerdem 40 % der Stimmen an der X-AG und 80 % der Stimmen an der F-AG, die ihrerseits wiederum 15 % der Stimmen an der X-AG hält.

Welche Konsolidierungen sind vorzunehmen? Welche Methoden sind anzuwenden?

Vertiefung

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Lösung:

 Die Klug-AG beherrscht die Z-AG nicht über § 290 I 1 iVm II Nr. 1 HGB, wohl aber über § 290 I 1 iVm II Nr. 2 HGB.

Die F-AG wird beherrscht über die Mehrheit der Stimmrechte, also über § 290 I 1 iVm II Nr. 1 HGB.

Die X-AG wiederum wird nicht direkt beherrscht, weil die Stimmrechte in direkte Beziehung lediglich bei 40 % liegen, allerdings kann die Klug-AG über die 15 % verfügen, die die F-AG an der X-AG hält, denn die Klug-AG hält ja die Mehrheit an der F-AG. Deshalb wird mittelbar (!) ein beherrschender Einfluss der Klug-AG an der X-AG ausgeübt, § 290 I 1 iVm II Nr. 1 HGB.

Insgesamt muss die Klug-AG einen Konzernabschluss erstellen, der sie selbst, die Z-AG, die X-AG und die F-AG umfasst. Dies muss nach der Erwerbsmethode geschehen.