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Lohnsteuer - Lohnsteuerjahresausgleich

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Lohnsteuer

Lohnsteuerjahresausgleich

Expertentipp

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Manchmal ist die Steuer, die sich durch die Vorauszahlungen ergibt, nicht jene, die schlussendlich geschuldet wird. Der Lohnsteuerjahresausgleich schafft hier Abhilfe. Sie sollen beherrschen, welche Voraussetzungen für ihn gelten müssen.

Es ist möglich, dass die im Jahresverlauf entrichtete Lohnsteuer zu hoch war. Dies ist insb. dann der Fall, wenn der Arbeitslohn in den Lohnzahlungsräumen geschwankt hat.

In der Konsequenz ist dann die einbehaltene Lohnsteuer höher als diejenige Lohnsteuer, die sich nach § 39b II EStG, § 39b III EStG ergibt. Der Arbeitgeber kann in diesem Fall die zuviel einbehaltene Lohnsteuer erstatten (= Lohnsteuer-Jahresausgleich, § 42b EStG). Er muss sich dabei an die Höhe des Jahresarbeitslohns.

Für den Lohnsteuer-Jahresausgleich muss vorausgesetzt werden,

  • dass dem Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale vorliegt und zusätzlich

  • dass der Arbeitnehmer während des Ausgleichsjahres ständig in einem Dienstverhältnis gestanden hat.

Es gibt Fälle, in denen der Lohnsteuer-Jahresausgleich nicht durchgeführt werden darf. So z.B. dann, wenn der Arbeitnehmer dies beantragt (§ 42b I 3 Nr. 1 EStG) oder auch wenn der Arbeitnehmer nach den Steuerklassen V oder VI oder für einen Teil (!) des Ausgleichsjahres nach III oder IV zu besteuern war (§ 42b I 3 Nr. 3, 4 EStG).

Wenn der Arbeitgeber am 31.12. des Ausgleichsjahres mindestens zehn Arbeitnehmer beschäftigt, ist er zum Lohnsteuer-Jahresausgleich verpflichtet (§ 42b I 2 EStG). Sollte er weniger als zehn Arbeitnehmer beschäftigen, so ist zwar nicht verpflichtet, wohl aber berechtigt, einen Lohnsteuer-Jahresausgleich durchzuführen.