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Bilanz nach Handelsrecht - Bilanzierung

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Bilanz nach Handelsrecht

Bilanzierung

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Inhaltsverzeichnis

Video: Bilanzierung

Merke

LEHRZIELE:

Sie sollen nach Durchsicht dieses Kapitels verstehen, wann man einen Vermögensgegenstand oder eine Schuld bilanziert. Insbesondere sollen Sie also die abstrakte Aktivierungsfähigkeit, Aktivierungsverbote und -wahlrechte kennen.
Es geht also um die Frage

  • ob (!) eine Sache in die Bilanz gelangt (= Bilanzierung),
     
  • wo sie hingelangt (= Ausweis) und
     
  • in welcher Höhe sie in die Bilanz Eingang findet (= Bewertung)

Nun folgt ein Video zum Bilanzansatz:

Video: Bilanzierung

Wichtig

Hinweis:

Disagio befindet sich in §250 III HGB, nicht in §255 III HGB, wie im Video genannt und auch auf dem Whiteboard zu sehen.

Wichtig ist,

  • den Bilanzansatz (= Bilanzierung dem Grunde nach)

  • von der Bilanzbewertung (= Bilanzierung der Höhe nach)

zu unterscheiden. Der Bilanzansatz beschreibt die Frage, ob etwas in eine Bilanz gehört oder nicht. Die Frage, mit welchem Wert etwas in die Bilanz muss, regelt vielmehr die Bewertung, die später noch diskutiert wird. Für die Frage des Ansatzes sind drei Unterpunkte zu beachten.

Methode

Für die Frage, ob ein Vermögensgegenstand oder eine Schuld in die Bilanz gelangt, sind also folgende Fragen zu beantworten:

  1. Ist der Gegenstand abstrakt bilanzierungsfähig? Ist er also

    a) abstrakt aktivierungsfähig oder
    b) abstrakt passivierungsfähig?
     
  2. Existieren Bilanzierungsverbote im Konkreten?
     
  3. Gibt es Bilanzierungswahlrechte?