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Finanzmanagement - Durchschnittsmethode

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Finanzmanagement

Durchschnittsmethode

Die Durchschnittsmethode ist insofern statisch, als dass für jedes Jahr dieselben Einzahlungsüberschüsse unterstellt werden und der anfängliche Kapitaleinsatz hierdurch dividiert wird.

Die Formel zu ihrer Berechnung lautet:

Merke

Hier klicken zum AusklappenAmortisationsdauer in Jahren = (Anfänglicher Kapitaleinsatz)/ Rückfluss pro Periode.

Zu den einzelnen Größen:

  • Der anfängliche Kapitaleinsatz wird abgebildet durch die Anschaffungskosten.

  • Im Rückfluss pro Periode (der zahlungswirksam sein soll) werden aus dem Gewinn pro Periode (der auch kalkulatorische Größen enthält) die nicht zahlungswirksamen Bestandteile herausgerechnet, nämlich kalkulatorische Abschreibungen und die kalkulatorischen Zinsen.

Im oben gerechneten Beispiel 11 waren die kalkulatorischen Zinsen komplett nicht zahlungswirksam. Es kann jedoch auch Fälle geben, in denen diese zahlungswirksame Bestandteile enthalten. Wir rechnen

Merke

Hier klicken zum AusklappenRückfluss = Gewinn + kalkulatorische Zinsen + kalkulator. Abschreibungen.

Damit erhält man folgendes allgemeines Schema der Durchschnittsmethode:

relevante Daten

A

B

Kapitaleinsatz

Gewinn pro Jahr

zzgl. kalkulatorischer Abschreibungen

zzgl. kalkulatorischer Zinsen

Rückfluss pro Periode

Amortisationsdauer = Kapitaleinsatz/Rückfluss

Tab. 6: Schema der Durchschnittsmethode

Beispiel

Hier klicken zum AusklappenBerechne für die Sonja-AG die Amortisationsdauern, wenn die Stückerlöse 350 € bzw. 400 € für Erzeugnisse von Anlagen A bzw. B sind.

Man rechnet z.B. für A:

Alternativen

A

B

Kapitaleinsatz

200.000

300.000

Erlös

525.000

400.000

Kosten

447.000

329.000

Gewinn pro Jahr

78.000

71.000

zzgl. kalkulatorischer Abschreibungen

36.000

52.000

zzgl. kalkulatorischer Zinsen

11.000

17.000

Rückfluss pro Periode

125.000

140.000

Amortisationsdauer

1,6

2,1429

Tab. 7: Amortisationsdauern der Alternativen

Maschine A amortisiert sich bereits im zweiten Jahr, Maschine B erst im dritten.