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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit - Konfliktsituationen

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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit

Konfliktsituationen

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Im folgenden reden wir über

  • Konflikarten

  • Konfliktursachen

  • den Umgang mit Konflikten und

  • Konfliktvermeidung.

Konfliktarten

Video: Konfliktsituationen

Für die Konfliktsituationen sind insbesondere die unterschiedlichen Konfliktarten wichtig. Wir unterscheiden

  • intrapersonelle

  • interpersonelle und

  • organisatorische

Konfliktarten.

Der intrapersonelle Konflikt spielt sich innerhalb ein und derselben Person ab.

Beispiel

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Der technische Direktor möchte auf der einen Seite Arbeitsplätze erhalten, auf der anderen Seite aber auch dem Unternehmenswohl nicht schaden und deswegen, weil die Geschäfte derzeit schlecht laufen, Entlassungen mittragen.

Interpersonelle Konflikte werden zwischen unterschiedlichen Personen bzw. unterschiedlichen Personengruppen ausgetragen.

Beispiel

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Die Sekretärinnen A und B möchten gleichzeitig Urlaub haben, können dies aber nicht, weil sonst Sekretariatsaufgaben über Wochen liegenbleiben würden.

Die organisatorischen Konflikte sind Folge unterschiedlicher Arbeitsabläufe im Unternehmen.

Beispiel

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Die Rechnungswesenabteilung will Mitarbeiter einstellen, weil der Arbeitsbedarf derzeit hoch ist. Das oberste Management hingegen möchte die Anzahl der Mitarbeiter deutlich reduzieren.

Konfliktursachen

Ebenso wie die unterschiedlichen Konfliktarten müssen Konfliktursachen analysiert werden, um danach einen Umgang mit Konflikten und die Vermeidung derselben vorschlagen zu können. Wir unterscheiden bei den Konfliktursachen

  • Zielkonflikte

  • Wahrnehmungskonflikte

  • Rollenkonflikte

  • Beziehungsgeflechte

  • Verteilungskonflikte.

Bei Beziehungskonflikten geht es nicht primär um die Sache an sich, sondern um die Beziehung zwischen den beteiligten Personen. Diese sind sich sympathisch oder auch nicht und entsprechend entstehen leichter (Beziehungs-) Konflikte, wenn eine gewisse Antipathie besteht. Der Wahrnehmungskonflikt liegt in der Wahrnehmung der jeweils beteiligten Personen. Diese können, weil ihre Wahrnehmung klarerweise unterschiedlich ist, die Konflikte hochschaukeln oder auch nicht. Ein Rollenkonflikt wiederum entsteht dadurch, dass jeder Mitarbeiter eine gewisse „Rolle“ übernimmt.

Beispiel

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Der neue Abteilungsleiter Fritz ist dafür bekannt, sich schwer durchsetzen zu können. Es wird allgemein wahrgenommen, dass er Konflikte nicht gerne austrägt, sondern sogar vermeidet.

Es entsteht ein Konflikt, der in der Rolle der Führungskraft begründet ist. Ein Zielkonflikt ist dann gegeben, wenn durch unterschiedliche Personen unterschiedliche Ziele verfolgt werden, die sich in sich widersprechen, die also konfliktär sind.

Beispiel

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Das Management möchte Mitarbeiter freisetzen, weil die Geschäfte derzeit schlecht laufen. Die Vertriebsabteilung hingegen möchte Mitarbeiter einstellen, weil sie der festen Überzeugung ist, dass gerade Vertriebsanstrengungen der schlechten Situation der Unternehmung förderlich sein könnten.

Konfliktvermeidung

Bei den Konfliktursachen geht es ebenfalls um die Frage, wie und ob Konflikte vermieden werden können bzw. wie man mit ihnen umgehen kann. Der Umgang mit Konflikten wird bewältigt durch

Bei einer Priorisierung wird klar eine Alternative der anderen gegenüber bevorzugt und der Konflikt zwischen den beiden hierdurch gelöst. Die Priorisierung wiederum erfolgt dadurch, dass die Alternative ausgeschlossen wird. Bei der Einigung kommt es zu einer Kompromissbildung zwischen den beiden unterschiedlichen Konflikten und ihren Alternativen.

Konflikte werden durch unterschiedliche Strategien vermieden, nämlich durch

  • persuasive Strategien

  • organisatorische Strategien bzw. durch

  • eine Normenstrategie.