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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit - Personaleinsatzplanung

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Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit

Personaleinsatzplanung

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Wir unterscheiden im Folgenden bei der Personalplanung

Bei der Personalbeschaffung stellen wir uns insbesondere auch Fragen zum quantitativen Bedarf und berechnen Brutto- und Nettopersonalbedarf. Andersherum verhält es sich bei der Personalfreisetzung, hierbei geht es um die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitsgeber. Fragen der Personalentwicklung werden später im Kapitel zur Personalentwicklungsplanung geklärt.

Personaleinsatzplanung bezeichnet die Zuordnung der Mitarbeiter auf die einzelnen Positionen.

Merke

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Bitte auswendig lernen: wichtig ist, dass das Personal zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Anzahl und mit den richtigen Qualifikationen dem Unternehmen zur Verfügung stehen muss.

Dies muss passend zum Fähigkeitsprofil und auch zum Anforderungsprofil der Stelle passieren. Außerdem behandelt sie die weitere Einsetzung freier und freigewordener Kapazitäten als auch die Verteilung gegenwärtiger Mitarbeiter auf die unterschiedlichen Arbeitsplätze. Weiterhin versteht man unter der operativen Personaleinsatzplanung die Schichtplanung.

„Einsatzplanung“ ist nicht dasselbe wie „Personaldisposition“, welche vielmehr den kurzfristigen Ausgleich zwischen Soll- und Ist-Personal herstellen soll. Zu der Personaleinsatzplanung werden Optimierungsprobleme und damit auch Operations Research eingesetzt. Da sich die Personaleinsatzplanung als lineare Zielfunktion mit linearen Ungleichheitsrestriktionen auffassen lässt, ist die lineare Optimierung ein gern gesehenes Hilfsmittel.

Bestandteile der Personaleinsatzplanung

Video: Personaleinsatzplanung

Wir gehen im folgenden ein auf

  • Kapazitätsplanung und Arbeitszeitmanagement

  • Schicht- und Einsatzplanung

  • Workforce Management

  • Schutzgesetze

Weiterhin gilt es zu beachten, dass es diverse arbeitsrechtliche Vorschriften in Arbeitsschutzgesetzen gibt, welche außerdem durch tarifliche Vorschriften noch ergänzt werden. Die diversen Arbeitsschutzgesetze sollen den Mitarbeiter schützen. Zu erwähnen wären hier das Arbeitsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz als auch das Jugendschutzgesetz. Wir werden Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutzgesetze im Kapitel „Schutzgesetze“ auch noch detaillierter behandeln.

Schließlich werden wir noch Fragen der Mitbestimmung klären.

Erwähnenswert sind außerdem, neben der (operativen) Personaleinsatzplaung, einige Ausführungen zu

  • Datenschutz,

  • Personalinformationssystemen und zu

  • einem Berichtssystem.

Beim Datenschutz ist wichtig, dass bestimmte personenbezogene Daten besonders sensibel behandelt werden müssen wie bspw. der Name des Mitarbeiters, sein Geburtsdatum und sein Familienstand, seine Anschrift, seine Kontonummer, sein Bildungsstand, seine Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie seine Sozialversicherungsnummer und die Nummer seines Personalausweises. Weiterhin sind besonders schutzwürdig nach dem § 3 IX BDSG seine ethnische Herkunft, seine religiöse Überzeugung, seine politische Meinung, seine sexuelle Orientierung und zum Beispiel die Frage, ob er einer Gewerkschaft angehört oder nicht.

Persönliche Daten der Mitarbeiter werden in einem sog. Personalinformationssystemen erfasst, gespeichert und analysiert. Hierbei werden beispielsweise die Stammdaten der Mitarbeiter, die Personalberichterstattung, die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, Lohn und Gehaltsabrechnung sowie die Personalplanungen erfasst.

In einem Berichtssystem geht es um periodisch wiederkehrende Daten, welche zu Planungs-, aber auch Kontrollzwecken benutzt werden. Berichtssysteme werden zum einen bei Bedarf erstellt, also auf besondere Anforderung hin, in Ausnahmefällen, also bei wesentlichen Abweichungen, aber auch periodisch und routinemäßig, also zu festgelegten Zeitpunkten.

Grundsätze für die Erstellung von Berichtssystemen sind

  • der Grundsatz der Pyramide,

  • der Grundsatz der Verantwortlichkeit

  • der Grundsatz der Konzentration.

Der Pyramidengrundsatz besagt, dass alle notwendigen Teilbereiche des Unternehmens erkennbar und verwertbar im Berichtssystem sein müssen. Der Grundsatz der Verantwortlichkeit besagt, dass Abweichungen erklärbar sein müssen und insbesondere, dass sie den verantwortlichen Managern zugeordnet werden können müssen. Konzentration hingegen bedeutet wiederum, dass die Datensicherung jene Werte konzentrieren soll, welche am besten geeignet sind, die Personalarbeit darzustellen.